25
Jan
2011

Nachtschwärmer, Langeweile und Wut

nachtschwaermer
cc - 25. Jan, 15:38

Das Licht im Dunkeln

Phillies das beliebteste Cafe der Stadt , egal ob jung oder alt, alle waren immer in diesem Lokal. Es war zwar nicht das modernste, jedoch irgendwie exzellent auf seine art kurioser weise ist es immer überfüllt mit Leuten, die Chance einen platz zu finden steht so hoch wie einen Lotto Jackpot zu knacken also ziemlich unwahrscheinlich! Julia und Ferdinand lieben es. Sie gehen jeden tag hin, also kann man sagen das sie so was wie Stammkunden sind. Da heute Samstag Abend ist ,haben sie sich natürlich extravagant gekleidet . Julia nahm ihr bodenlanges Gucci seiden kleid, es war ihr liebstes und bestes stück, natürlich war Ferdinand passend dazu angezogen, ganz edel doch nicht zu gewagt etwas wenig elegant, er ist sehr dezent gekleidet . Doch an diesen Abend war alles anders. Keine Leute kein Gedrängel kein Platzmangel es war praktisch leer, ziemlich ungewohnt für Phillies. Nur der Kellner und ein wildfremder Mann im lokal, wer das wohl ist fragten sich die beiden. Die Stimmung absolut prüde undefiniert langweilig einfach ungewohnt. Vielleicht lag es an der Uhrzeit, die Gassen draußen stock dunkel keine Menschenseele nicht mal Hund und Katz, nur der Gastrobetrieb in der stille leuchtet ganz alleine für sich. Sie fragten den Kellner was nur heute los war, wieso doch keiner hier war, leider gab aber dieser ihnen keine antwort. Ziemlich mysteriös denn der Kellner sonst ein sehr auffallender Typ voller Temperament immer einen Lächeln auf dem Gesicht, heute einfach nur Mäuse stille. Er bückte sich nur und nahm eine normale Tageszeitung, und reichte sie ihnen rüber. Da plötzlich aus dem nichts begann der fremde zu reden: Nicht nötig dies zu lesen ihr jämmerlichen nichts nütze von Waschlappen, Ich bin Jack Jackpot 10 facher Serienmörder! Nun bin ich endlich frei nach zahlreichen Jahren , ihr wisst nicht wie gut sich das anfüllt wieder frei zu sein nach 30 Jahren in einer Zelle eingesperrt zu sein die so groß wie ein Hundekäfig ist , 30 Jahre lang musste ich das ertragen wisst ihr wie das ist ,ihr habt doch keine Ahnung ihr seit alle gleich! Jetzt endlich kann ich denn Wind auf meiner haut spüren wie er mir durch die haare weht, Wasser tropfen die mir die haut runter rinnen einfach nur Mutternatur genießen und ich liebe es! Leute sagen einmal Killer immer Killer, doch dies sind nur vorurteile, vorurteile sind lächerlich und erbärmlich diesbezüglich wenn man eine Person nicht kennt ! Nicht alle sind 0815 maschinen. Julia Ferdinand und der Kellner staunten konnten ihren Augen und Ohren nicht glauben, dies hier und jetzt gehört und gesehen zu haben. Alle drei schauten sich nur erstaunt an und schweigten wussten sich nicht zu helfen, es war eine ungewohnte Situation. Wie würden sie reagieren wenn sie mit einem Serienmörder unter einem dach sitzen würden, etwas ungewohnt nicht war? Um die Situation etwas zu beruhigen begann Julia zu sprechen, sie wechselte das Thema einfach: Ach herrlich das Wetter heute nicht war, nun Herr Jack Jackpot ist das ihr wirklicher Name oder doch nur ihr Künstlername?
Jackpot antwortet nur darauf: sollte sie das etwa interessieren Lady im roten seiden Kleid!?
Julia antwortete mit ihren vollen rot geschminkten Lippen, interessieren? : nicht wirklich, es wäre nur sehr nett und informativ zu wissen wem ich gegen über sitze!? So vertieften sie ihr Gespräch und verstanden sich erstaunlicherweise immer besser und besser. Nach zahlreichen vergoldeten stunden an plaudern, merkten die drei das der Mann eigentlich ganz nett war, er hatte eben eine schlechte Zukunft. Zeiten ändern Menschen, vielleicht hat er sich ja auch mittlerweile geändert. Ferdinand jedoch gefiel die ganze Sache nicht, wäre dieser brutale Killer, so nett wie er gerade eben tut. Dann wäre dieses Lokal jetzt nicht Leer, denn Leuten wäre das egal. Gott sei dank war nun endlich Betriebsschluss, Ferdinand freute sich schon fürchterlich endlich nach hause zu gehen. Er konnte das Geschwätze und Schleimen nicht mehr ertragen. So trennten sich ihre Wege.


Ende

flo.0 - 25. Jan, 15:48

Gefühle die einen Jahre quälen

Wir befinden uns im Jahre 1960. Die Straßen von Paris sind schon leer. Immerhin ist es schon 23:30. Doch ein Cafe hat um diese Zeit noch offen: Das „Phillies“ im Stadtzentrum. Es sind immer die gleichen Leute die sich noch so spät im Cafe aufhalten. Eine Junge Dame, an die 20 Jahre, ein junger Herr ebenfalls um die 20 und ein Unbekannter, Schätzungsweise an die 50 Jahre alt. Natürlich ist der Wirte auch noch da, er muss sich ja um seine treuen Kunden kümmern. Der junge Herr und die junge Dame unterhielten sich wie immer mit dem wirten und waren sich sehr vertraut, während der Unbekannte immer nur dasitzt, in dem Raum starrt und ab und zu einen kleinen Schluck von seinem Getränk nimmt, welches immer ein Glas Wasser, eiskalt und mit Eis ist.
Die zwei jungen Menschen haben sich schon länger gefragt warum der Unbekannte immer alleine da ist und immer diesen Leeren Blick im Gesicht hat. Der Versuch mit ihm ein Wort zu wechseln scheitert kläglich, denn dann steht er auf, ohne eine Mine zu verziehen und geht zu Tür hinaus. Deswegen hat ihn seither keiner mehr auch nur ein Wort zu ihm gesagt. Der einzige der ihn ihn einmal etwas fragte war wirte, welcher ihm immer sein Eiswasser bringt. Doch auch dieser fragte nichts mehr, brachte ihm wie gewöhnlich sein Eiswasser und ging wieder zurück hinter die Theke.
In dieser Nacht war alles irgendwie anders. Schon den ganzen Tag hatten die drei sich vertrauten, so ein mulmiges Gefühl, als würde heute Nacht noch ein Unheil in Paris passieren. Doch keiner erwähnte etwas davon. Wie als wüsste jeder schon Bescheid.
Das Ziel des Unheils war das Cafe, doch niemand wusste es.
Nicht mal der Unbekannte, der, obwohl er vor Jahren eine Frau umgebracht hat, und so ruhig scheint, innerlich zittert und bebt, hatte auch nur den leisesten Schimmer einer Ahnung.
Damals hatte er immer einen Verfolgungswahn der sich über Jahre hinaus streckte. Doch erst seit ein paar Jahren kann der Unbekannte das so wegstecken und verbergen. Doch im selben Moment passierte es. Ein Schuss fiel und traf den Unbekannten. Angst und Schrecken Brach in den Raum ein. Niemand hätte jemals mit so einem Zwischenfall gerechnet. Doch es war zu spät. Der Unbekannte weilte nicht mehr unter den Lebenden. Doch wer War es der ihn Umbrachte?
Mit Tränen in den Augen stand ein junger Mann, hinter der zerbrochenen Scheibe, zitternd versucht der junge Mann noch die Waffe in der Hand zu halten. Doch er konnte nicht mehr. Der Schmerz war einfach zu groß. Er fiel zu Boden vor Trauer und Zorn. Doch er konnte es nicht ertragen. Er setze sich die Waffe an den Kopf und drückte ab. Der zweite Schuss war gefallen.
Frederick und die anderen zwei hatten sich schon beim ersten Schuss in Sicherheit gebracht. Doch über den zweiten Schuss fiel ein Gefühl mit ein. Ein Gefühl von Unsicherheit und des Ungewissens. Warum sich der junge Mann umgebracht hat war für die drei ein Rätsel. Natürlich hatte man schon längst die Polizei informiert und Massen an Menschen hatten sich schon rund um das Blutbad versammelt. Die Polizei traf ein, binnen von Sekunden war alles abgesperrt und Die drei Zeugen wurden befragt. Langsam aber sicher trat auch wieder Stille in die vorher aufgewühlte Masse.
Wochen später trafen sich die drei Verbliebenen des Unglücks wieder im Cafe. Sie hatten den Vorfall noch immer nicht ganz verdaut. Verständlich, man sieht auch nicht jeden Tag, dass vor den Augen einer jemand erschossen wird. Die sonst so immer fröhliche Runde war in eine vor sich schweigende Ruhe gewandelt.
In der Zeitung las man über den Vorfall nur:
Aus Eifersucht wurde Tod. Der Vater einer Familie hatte vor Jahren seine Frau umgebracht, als er erfahren hatte dass seine Frau ihn betrogen habe. Das tat er vor den Augen seines Sohnes welcher aus diesen Gründen in eine Pflegefamilie kam. Geheime Quellen verrieten dass der Sohn diesen Vorfall nie verkraften konnte und sich immer Rache Geschworen hat weswegen er seinen Vater auch 15 Jahre später erschoss, danach sich selbst.

flo

M.J.J - 25. Jan, 15:54

Ein Funken Licht inder Dankelheit

Es ist mitten in der Nacht. Stock dunkel aber dennoch sind keine Sterne am Himmel zu sehen. Eine angenehme, kühle priese zieht durch die Straßen der groß Stadt. Es heißt, dass diese Stadt niemals schläft, trotzdem ist keine Menschenseele auf den Straßen zu sehen und nur vereinzelt scheint irgendein schwaches Licht aus den Fenstern auf die Straßen. Merkwürdigerweise gibt es keine Straßenlaternen oder selbst wenn es welche geben würde, funktionieren sie zuminderst nicht. Es ist eine düstere vielleicht sogar ein bisschen gruselige Atmosphäre. Das einzige Licht am ende dieses „Tunnels“ liegt am ende dieser Straßedirekt an der Ecke. Es ist nicht zu übersehen.
Es nennt sich „Phillies“ und ist der einzige Zufluchtsort und Anlaufsstelle für alle möglichen Gestalten die sich um diese Uhrzeit noch nicht in ihren weichen Betten befinden. Es hat ein einziges Schaufenster, welches sich um die gesamte ecke erstreckt. Dadurch strahlt es viel Licht, ja vielleicht sogar Sicherheit und Hoffnung aus. Es ist zwar nicht al zu gemütlich eingerichtet, es befindet sich ein viereckiger Tresen in der Mitte des Lokals und die Besucher sitzen rund herum alle mit blick in die Mitte, aber man bekommt alles was man braucht von Kaffe über gutes Essen bis zu ausgezeichnetem Whisky. Es ist ein einzigartiges Lokal und weit und breit gibt es nicht anderes was um diese Uhrzeit noch offen hätte.
So gut wie jeder kenn den guten alten Old Phill, den Besitzer, er ist auch immer vor Ort auch wenn langsam der Zahn der Zeit an ihm sägt. Wenn man sein Lokal betritt fällt einem gleich die Duftnote Reinigungsmittel plus frischer Kaffe mit einer kleinen priese Tabakrauch auf. Es ist immer peinlich sauber hier, vor allem die Glasscheiben und der Fußboden, der gerade frisch gewischt wurde und sich alles in ihm spiegelt. An der Bar sitz, mit dem Gesicht zu Wand ein Man mit einem alten, sichtlich schon oft getragenem Anzug. Vor ihm ein fast leeres Glas Whisky, doch nach dem aussehen zu urteilen war diese nicht sein erstes. Er sieht traurig aus, verzweifelt mit seinem Leben unzufrieden. Er versucht sinnloser weise seine Probleme zu ertränken. Der leise Bluse der leise aus der Jux-Box kommt schein ihm nicht gerade dabei zu helfen. Man sieht Old Phill das Glas wieder zu befüllen und verständnisvoll zu nicken. Old Phill ist der perfekte Kellner, verständnisvoll, zuvorkommend, ein guter Zuhörer, dennoch nicht aufdringlich oder etwas in der Richtung. Wenn er nicht so wäre, würde sein Geschäft wohl nicht so gut laufen. Er wendet sich mit dem frischen Kaffe zu seiner anderen Kundschaft um. Es war ein junges Ehepaar. Sichtlich gut erzogen, glücklich geheiratet und wohlhabend noch dazu. Doch was machen sie so spät noch in so einer trostlosem Viertel? Sie in einem roten, eleganten, Cocktail-Kleid und er in einem edlen Nadelstreifenanzug. Wahrscheinlich gerade am Heimweg von einer exklusiven Party oder einem Ball und sie kehren noch mals kurz ein um einen Kaffe zu trinken. Aber wer weiß das schon. Die Jux-Box legt die nächste Platte ein. Ein gemütlicher Jazz. Ich trinke meine Tasse aus und zieh mir meinen Mantel zu. Es ist Zeit. Das Geld lasse ich einfach auf dem Tresen liegen und ich mache mich auf den Weg. Auf den weg von dieser letzten Zufluchtsstelle, zurück in die Dunkelheit. Zurück in die Dunkelheit und Einsamkeit. Die gespenstisch wirkende, menschenleere Straße entlang. Weg von jeder Art von Licht.


MO

boink - 25. Jan, 15:55

Der Weg zur Wut

Wut. Eine dominante Emotion die jeder von uns kennt. Manchen läuft sie öfter über den Weg als Anderen. Sie kann durch kleine Dinge ausgelöst werden. Bei manchen sogar nur wenn ihnen ein Kuli herunterfällt. Andere brauchen um diese Emotion zu spüren einen Streit oder eine Enttäuschung. Jeder hat eine andere Art um mit Wut umzugehen. Die Einen posaunen sie an Ort und Stelle heraus. Die Nächsten machen dies ein wenig diskreter. Und dann gibt es die, die sie herunterschlucken und aufstauen. Zu denen gehört auch eine fünfundzwanzig jährige Frau. Von klein an wollte sie es jedem recht machen. Sie wuchs ohne Mutter auf. Sie Versuchte für ihre sechs Jahre jüngere Schwester immer die Person zu sein die sie selbst nie hatte. Ihr Leben lang hat sie immer alles heruntergeschluckt und hat versucht jeder Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Auch in ihrem Job. Jeder behandelt sie dort wie Dreck. Sie ist ja nur die Sekretärin, sagt sie sich immer. Und versucht damit das verhalten ihrer ’’Arbeitskollegen’’ zu rechtfertigen. Die Sekretärin hat eine kleine Wohnung mitten in der Stadt. Sie ist schlicht eingerichtet. Es stehen bloß zwei Bilder in dieser Wohnung. Beide auf ihrem Nachtkästchen neben ihrem Bett. Eines ist von ihrer Mutter. Das andere zeigt sie selbst mit ihrer Schwester auf Schoß. Es waren einmal drei Bilder, die sie stehen hatte. Das dritte natürlich von ihrem Vater. Den sie Heute aber nicht mehr als solchen sieht. Sie spricht nicht mehr gerne über ihn. Wenn sie jemand nach ihm fragt, sagt sie nur der Alkohol hat ihn mir genommen. Heute lief es in der Arbeit schlecht. Ihr Chef teilte ihr mit, dass es eine Budgetkürzung gibt. Und sie aufgrund dessen nicht mehr benötigt wird. Als sie in dem kahlen Büro ihres Chefs stand, ein alter Widerling wie sie meint, starrte sie nur mehr auf den Tisch. Ein grauer voll geräumter Tisch. Überall Akten und Büroartikel. Sie ging schweigend aus dem Büro. Holte ihre wenigen Persönlichengegenstände, die sie an ihrem nun ehemaligen Arbeitsplatz hatte. Als sie auf der Straße war überkam sie Wut. Zum ersten Mal wollte sie diese nicht unterdrücken. Sie schrie. Sie schrie lauter als jemals zuvor. Ihr wurde klar, dass sie ihre letzten Jahre verschwendet hatte. Sie wurde ja nur diskriminiert und bekam nie ein Dankeschön zu hören. Sie hatte nicht viel Geld und wusste nicht wie sie weiter machen sollte. Zuhause Angekommen legte sie ihre weiße Bluse ab. Zog sich den schwarzen Rock aus. Befreite ihre langen braunen Haare von dem strengen Dutt. Sie warf ihre schwarzen hohen Schuhe in den Mistkübel. Sie mochte sie nie. Ihre blauen Augen hatten einen leeren Blick. Danach brauchte sie Wein. Sie holte eine verstaubte Rotwein Flasche hervor und setzte sich auf die kleine brauner Couch. Ihr Zeitgefühl war verloren. Sie kann Heute nicht mehr sagen wie lange sie so dasaß bis das Telefon läutete. Sie nahm den Hörer ab und antwortete mit genervter Stimme mit ihrem Namen. Am anderen Ende der Leitung war eine fremde Stimme. Wie sich herausstellte war es ein Polizist. Er teilte ihr mit, dass ihre Schwester verschwunden war und forderte sie auf zu dem Revier zu kommen. Sie konnte sich nicht rühren. Dann stand sie auf und alles kam hoch. Sie warf eine Schale zu Boden, die in tausende Teile zersprang. Sie fand gefallen daran. Gefallen daran Dinge zu zerstören, zu schreien und alles raus zu lassen. Sie verwüstete ihre komplette Wohnung. Sie konnte die Wut nicht mehr halten. Eine halbe stunde später machte sie sich auf zum Polizeirevier. Dort angekommen kam die Trauer zurück. Die Polizisten erzählten ihr nur, dass sie nicht wüssten wo sie sich befindet und dass sie nichts tun könnten. Jetzt reichte es. Sie warf den Tisch des Beamten zu Boden. Wieder schrie sie. Nun jedoch nicht einfach so. Sie schrie zum ersten Mal in ihrem Leben Menschen an. Sie schrie um Hilfe. Die wutentbrannte Frau zerrte am blauen Hemd des Polizisten. Doch der schöne Herr winkte nur mit der Hand und sie wurde weggebracht.

cc - 25. Jan, 15:59

Düstere Umstände

Es ist Nacht. Doch die Straßen sind erhellt. Grell schimmernde Pflastersteine lenken die Aufmerksamkeit auf das von Schatten umringte Lokal. Ob Bar, Kaffee oder Restaurant ist nicht ersichtlich. Zu so später Uhrzeit ungewöhnlich wenig Kundschaft. Drei Männer und eine Frau. Vier Menschen mir vier Geschichten. Eine spannender und mitreißender als die andere. Ein mit weißem Hemd schlicht gekleideter Barkeeper. Er wirkt geschafft. Als wäre es früh am Morgen. Außerdem ein mit dem Rücken zum Fenster sitzende nicht identifizierbare Person. Abgeneigt von jeglicher Konversation verharrt er in seiner unfreundlichen Pose. Letztendlich ein Herr und eine Dame. Beide in Abend Gardarobe. Trotz der Nähe zwischen den beiden wirken sie innerlich ein wenig distanziert.
Der helle Raum, der Licht und Wärmespender dieses Gemäldes lässt das Bild freundlich erscheinen. Nicht zu freundlich. Aber ein wenig. Mann und Frau? Ex- Partner? Oder nur eine heimliche Affäre welche ein treffen tagsüber zu gefährlich empfinden würde? Sie all stehen an der Bar. Diese ist rot. Blutrot. Aufreizend aber schön.
Sie ist im Mittelpunkt. Nicht wirklich im Mittelpunkt, aber sie zieht immerhin das Auge des Betrachters an. Man könnte meinen sie steht in direkter Verbindung mit dem unmittelbar gegenüberliegenden Haus, welches offensichtlich in der gleichen Farbe getränkt wurde. Blutrot. Bedrohlich aber schön.
Ein gemütliches Lokal in einer furchterregenden Gegend. Die Straßen leer. Irgendwie unwirklich. Dem ohnehin schon spannenden Bild wird durch die eingefügten individuellen Charakteren in der Bar eine zusätzliche Spannung verliehen.
Dennoch herrscht eine langweilige Atmosphäre. Unmotivation und Abneigung sind klar vernehmbar. Diese Punkte verleihen dem Bild das Unscheinbare, das Verruchte.
Eine düstere Stimmung. Merkwürdige Gedanken beschäftigen den Betrachter, welcher mit aller Kraft versucht einen tieferen Sinn zu erkennen. Er schreibt, denkt und pausiert in der Hoffnung einen Anhaltspunkt zu finden. Einen Punkt an welchem er beginnt zu verstehen. Die Situation zu verstehen. Das Bild zu verstehen.

Maximilian H.

cc - 25. Jan, 16:08

Mir ist langweilig

Mir ist langweilig. Mir ist so unglaublich langweilig und ich weiß nicht was ich dagegen tun könnte. Alle Aktivitäten, die mir in den Sinn kommen, um etwas dagegen zu unternehmen stell ich mir auch einfach nur langweilig vor.
Auch wenn mir alles Geld der Welt zur Verfügung stehen würde, denke ich, würde mir nach kurzer Zeit langweilig werden. Ich denke der Grund ist der, dass ich nicht weiß was mir Spaß macht, nicht weiß worauf ich stehe und was meine Hobbys sind. Immer wieder versuche ich Etwas zu finden was mich begeistern könnte, doch richtig gepackt hat mich noch nie was.
Es kommt mir so vor als ob ich das Spaßhaben mit dem Alter verlernt habe. Als Kind habe ich immer eine Beschäftigung gefunden, die mich unterhält. Doch All diese Dinge kommen mir Heute so langweilig vor. Ich frage mich, warum ich nicht wie andere an einfachen Dingen wie Playstation3 spielen, fernsehen oder ewig lang am PC sitzen Spaß haben kann. Dennoch mache ich sie, denn Bessere Dinge fallen mir auch nicht ein. Permanent umgibt mich eine Wolke der Langweile und sie deprimiert mich. Sie deprimiert mich weil sie mich befürchten lässt, dass sie ewig lang andauern wird.
Dieses Problem betrifft meine ganze Generation, bis auf wenige Ausnahmen, die ich grenzenlos darum beneide, dass sie ein Interesse für etwas haben und jenem auch nachgehen. Aber eigentlich sind sie auch nur durch ihre Eltern oder irgendwelchen Kindheitsträumereien dazu gekommen. Dieses Desinteresse an Allen möglichen Aktivitäten und die daraus folgen Langweile betrifft meine Generation mehr als zuvor und ich denke mir jener der eine Lösung dagegen findet wird zum Milliardär.
Die einzigen Momente wo mich die Langweile ein Bisschen verlässt sind jene in denen ich mit Freunden Aktiv unterwegs bin, doch auch sie biedern mich immer öfter an. Es gibt einfach keine große Abwechslung und Auswahl an Aktivitäten.
Die einzige Antwort die ich mir geben kann ist, dass bei Allen z.B. sportlichen Aktivitäten ich anfangs nie gut war und in Folge dessen es mir auch keinen Spaß bereitete. Darum hab ich auch nicht weiter gemacht, bin niemals in etwas gut geworden und hatte darum auch nie bei etwas Spaß.

cc - 25. Jan, 16:14

Chicago in den 40er Jahren. Es ist 11 Uhr. Eine Hübsche Frau in einem roten Kleid mit langen roten Haaren sitzt an der Theke eines Diners. Der Raum ist hell erleuchtet. Das grelle Licht fällt durch die großen Schaufenster auf die Dunkle Straße. Neben ihr ein Mann mit strenger Miene und markantem Gesicht, in Anzug und Hut. Beide Schweigen.
Abgesehen von einem Mann der den beiden schräg gegenüber sitzt ist die Bar leer. Auch er trägt Anzug und Hut. Ein alter Herr hinter dem Tresen wäscht ein letztes Glas ab und gießt dann mit ruhiger Hand 2 Whiskeys ein. Einen davon kippt er selbst hinunter.
Es riecht nach dem alten Fett der in der ecke stehenden Fritöse. Im Hintergrund spielt ein Radio Weihnachtslieder. Es ist der 24te Dezember. Die ganze Stadt ist in diesem Moment dabei über Truthähne und Geschenke herzufallen. Die Straßen sind leer. Geschäfte und Restaurants haben heute geschlossen. Nur der Diner „Phillies“ nicht. Phillies war die Frau des Alten der jetzt in weißem Kittel einen weiteren Whiskey heimlich hinunterwürgt. Er hatte diesen Laden aufgebaut als er jung war. Zusammen mit seiner Frau. Die Frau die er 24 Jahre lang geliebt hat, nach der er seinen damals neu eröffneten Laden benannt hatte und mit der er einen Sohn gezeugt hat. Sie waren jung und voller Lebensfreude gewesen. Zu Weihnachten gab es stets Truthahn. Dazu viele Geschenke und einen großen geschmückten Baum. Doch eines Tages verschwand der Junge. Und 7 Jahre später erkrankte Phillies und starb. Seit diesem Tag hatte er jedes Weihnachten in seinem Lokal verbracht.
Die rothaarige Dame namens Mary winkt ihm zu und bestellt einen Cafe mit Rum. „Viel Rum“ merkt sie an. Ihr Gesicht ist müde, ihr Körper zu schmal. Der Mann neben ihr zündet sich eine Zigarette an. Noch immer Starrt er geradeaus ins Leere. Vor ein paar Stunden waren sie beide noch bester Laune auf dem Weg zu einer Weihnachtsfeier gewesen. Eine Feier der Webeagentur in der er stellvertretender Vorsitzender war. Es war einen gut bezahlte Stelle bei der es sich nur noch um Monate bis zu seiner Beförderung handeln konnte. Bei dem Fest hatte sein Chef ihn um ein kurzes Gespräch unter 4 Augen gebeten. Er hatte gedacht er würde seine Beförderung gleich bekommen. Wie dumm von ich so etwas zu denken. Er war gekündigt worden.
Wütend hatte er mit Mary das Fest verlassen. Nach zahllosen Versuchen ein Taxi zu bekommen beschlossen sie sich zum Aufwärmen in das Lokal an der Straßenecke zu setzen.
Das rote Kleid das Mary seine Verlobte trägt hatte er ihr erst vor ein paar Tagen in einer überteuerten kleinen Boutique Down Town gekauft. Über das Geld hatte er damals noch nicht nachgedacht. Jetzt wünscht er sich er hätte es nicht getan. Er hätte nie damit gerechnet das er seinen Job verlieren würde. Sie hatten ihm keine Erklärung gebe wollen. Sein Boss meinte nur er könne es nicht ändern. Dabei wusste er genau warum er den Job verloren hatte. Er hatte durch Zufall herausgefunden, dass sein Vorgesetzter mit einer Mitarbeiterin schlief. Beide waren verheiratet. Er war eine Gefahr gewesen. Hätte es ausplaudern können. Deswegen wollten sie ihn aus dem Weg schaffen. „Denken sie wirklich, dass sie mich so einfach loswerden können? Glauben sie ich halte meinen Mund nur weil sie mich raus hauen?“ murmelt er nun leise vor sich hin. „da haben sie sich getäuscht“ grübelte er nun still weiter. „Ich werde jetzt zurück zu dieser beschissenen Feier fahren und es allen erzählen. Was hab ich denn schon zu verlieren. Soll seine alte doch wissen, dass er mit anderen vögelt. Is ja wohl sein Problem.“ Entschlossen und ruckartig steht er auf . „Wir gehen!“ schnauzt er und schaut seine Verlobte weiterhin nicht an. Er nimmt ihre Hand, knallt einen 10 $ Schein auf den Tisch und zieht sie zur Tür. Ihre hohen Schuhe klappern laut über den kalten Fliesenboden. An ihrem schwankenden Gang zeigt sich das sie nicht mehr nüchtern ist. Er öffnet die Tür ohne sich noch einmal umzudrehen oder zu verabschieden. Ein kalter Luftzug erfüllt den Raum. Die beiden Gestalten eilen hinaus. Die Türe fällt mit einem lauten Knall ins Schloss. Wieder Stille. Der Alte Herr hinter dem Tresen blickt ihnen nach. Er sieht ihre Langen Schatten währen die mit hochgezogenen Schultern über die Straße gehen und in einer dunklen Seitengasse verschwinden. Seufzend gießt er sich noch einen Whiskey ein. Im Radio ertönt Jingle Bells.

cc - 25. Jan, 16:15

Stille

Ich erinnere mich genau; es war später Abend und die Gassen waren Dunkel und von Hass erfüllt. Lieblose Farben. Doch an einer Ecke gab es Licht, das mit ganzer Kraft versuchte sich durch das Schwarz zu kämpfen. Die Quelle war ein Cafe welches unscheinbar, aber gut einsehbar war. In diesem befanden sich vier Personen, drei Gäste und ein Barkeeper, welche passend zu der schlichten Einrichtung des Lokals gekleidet bei einem Kaffee saßen. So düster hatte ich die Straßen und Gassen in dieser Gegend bisher noch nie erleben müssen; dumpfe Farben, und dichte Luft.
Nur eine Farbe stach mir ins Auge; rot. Denn rot war die Farbe die ihr Kleid hatte. Sie war einer der drei Gäste und saß neben einem Herrn, der genau wie der Dritte Besucher gekleidet war. Sie brachte eine unbeschreibliche, leicht erwärmende Stimmung in das Bild, das ich vor meinen Augen hatte. Der Mann neben ihr hatte einen bedrückte und ängstliche Ausstrahlung, und zwischen ihm und dem hinter dem Tresen stehenden Barkeeper formte sich ein Blickkontakt, eine Kommunikation ohne Worte. Da er die Dame mit seiner Hand berührte und sie sich das gefallen ließ, schloss ich darauf, dass die zwei Fremden eine gemeinsame Geschichte hatten. Waren sie ein Ehepaar oder frisch verliebt? Als ich darüber nachdachte viel mir erst der Dritte Besucher auf. Er saß allein, wendete sich ab und schenkte seiner Umgebung keine Aufmerksamkeit; als wollte er unauffällig, von außen kommenden Blicken, ausweichen. Als ich ihn betrachtete durchzog mich ein unangenehmes Gefühl meinen Körper. Ich ließ dieses Gefühl außer Acht und beobachtete weiter. Nach einigen Minuten verließen zuerst die Dame und ihre Begleitung das Cafe; kurz danach stand auch der Geheimnisvolle auf und richtete seinen Blick auf den Ausgang.
Es war kühl draußen und leichter Wind streifte über die Kanten der Häuser. Leere Gassen und Ruhe. Ja, ich erinnere mich noch genau, an den Schock den ich hatte. Denn die Ruhe die gerade noch da ist verschwindet schnell, wenn sich Schüsse lösen. Dann wurde es hell.

N1kla5 - 25. Jan, 16:18

Phillies’ Cafe, drei Uhr morgens. Aus der durchgehenden Glasfassade des Lokals drängt das warme Licht, das den breiten, kalten Gehsteig in dieser nicht mehr allzu jungen Nacht beleuchtet. Auf der menschenleeren Straße sticht der sehr spärlich eingerichtete Raum durch seine weißen Wände aus der Umgebung heraus. Nur eine braune, dreieckig angelegte Holzbar, auf der vereinzelt Serviettenspender und Zuckerstreuer stehen, mit Hockern ringsum, füllt den Raum.
Der beste Kaffee in ganz Manhattan, wunderbar zubereitet in den zwei silber-glänzenden Gefäßen, zieht wie jede Nacht junge Menschen vorm Nachhausefahren an. Beim Betreten des Lokals steigt einem sofort der charakteristische Kaffeegeruch, gemischt mit altem Rauch, der augenblicklich dieses entspannte Gefühl auslöst, in die Nase. Der Kellner in seiner weißen Uniform und dem gleichfarbigen Schiffchen auf dem Kopf, bedient seine letzten Gäste für heute: ein junges Paar und ein Mann gegenüber von ihnen. Beide Männer tragen jeweils einen dunklen Anzug mit grauen Al Capone-Hut. Die rothaarige Frau mit dem knallroten Cocktailkleid dagegen wirkt wie ein Chamäleon in der farblosen Kulisse.
Gespräche ruhen, leere Blicke sind in den Gesichtern, bis auf das des mit Rücken uns zugewandten Mannes, der in seinen Cafe starrt. Die Spannung zwischen den beiden Männern ist erdrückend, der hübschen Dame jedoch ist es sichtlich egal, sie blickt gelangweilt auf ihre Hand. Ihr Sitznachbar fasst ihre freie Hand – ein Symbol für seinen Mitstreiter. Während der Kellner gebückt gerade etwas unter der Bar hervorholt, starrt er den von ihm aus am entferntesten Mann mit Neugierde an.
Obwohl der Mann im Anzug seinen Blick gesenkt hat, kann er nicht aufhören immer wieder in Richtung der roten Lippen der Frau gegenüber zu schielen. Es war reiner Zufall, dass er sie hier begegnete, da er normalerweise in anderen Vierteln verkehrt. Nachdem er gerade bestellt hatte, tauchte sie auf einmal mit ihrem Ehemann auf. Hätten sie nicht gerade gestritten, wäre ihr augenblicklich der attraktive Mann, mit dem sie sich sonst nur heimlich traf, aufgefallen. Doch so kam es zu dieser merkwürdigen Situation. Er muss immer wieder an die Affäre denken, welche sie gemeinsam gehabt haben. Im krassen Kontrast zu ihrem ernst blickenden Freund, muss die Frau noch immer mit dem Grinsen kämpfen, seitdem sich ihre Blicke mit dem am Eck sitzenden trafen. Der Zorn zerfrisst den Gehörnten innerlich, doch schämt er sich zu sehr es offen auszusprechen. Er weiß es, der Andere weiß es, sie weiß es, nur der Kellner hat es noch nicht bemerkt. Im Zwielicht sitzend weiß der Nebenbuhler, dass er gewonnen hat und es nur eine Frage der Zeit war, bis sie endgültig zu ihm kommen würde.

cc - 25. Jan, 16:18

Der Stille und der Genießer

Es war in New York. 2 Uhr in der Früh. Mittwoch ein Tag wo nicht viele Menschen unterwegs sind. Die meisten sind zu Hause, schlafen bereits oder starren noch mit halb offenen Augen auf ihren flimmernden Bildschirm und schauen sich irgendwelche Wiederholungen an. Auf der Straße nichts mehr los. Keine Menschenseele noch unterwegs. Ab und zu kreuzen vereinzelnde Leute die dunklen Gassen. Wenig Licht. Hier und da mal eine Straßenlaterne die die schwarze Nacht ein wenig erhellt und die Stadt nicht ganz schlafen lässt. Es gab wenig Lokale oder Bars die zur dieser Zeit noch offen hatten und wenn dann würden sie in der nächsten 5 Minuten schließen. Selten fand man eine Bleibe die noch offen hat. Eine davon war Phillies. Phillies hatte nicht viele Gäste aber genug um den Laden übers Wasser zu bringen und er hatte seine Stammkunden. Es waren ein Paar die so gut wie jeden Tag vorbei schauten und sich eine von seien Zigarren anzündeten, ein Glas Whiskey bestellten und denn langen harten Arbeitstag ruhen lasten. Oder einfach zur Entspannung und Unterhaltung in Phillies niederließen. Manche trafen sich auch um ihre Geschäftsbesprechungen dort zu erledigen oder um eine richtige Frau zu finden. Eine die sich dem Genuss einer Zigarre hingibt und mit ihren erotisch roten Lippen und feuerroten Haar die Männer aus dem Gleichgewicht bringt.
An jenem Abend um 2 Uhr in der Früh saß genau so ein Bild von Frau im Phillies. Ein Mann neben ihr lud sie auf einen Kaffee und eine von Phillies besten Zigarren ein. Die Frau und der Mann haben sich erst heute in Phillies kennengelernt. Die Dame hatte eines ihre besten Kleider an. Ein knall rotes Kleid aus Seide was zu ihren auffallenden langem roten Haar passt. Sie hat heut noch mehr vor als nur in einer Bar zu sitzen und eine Zigarre zu rauchen. Sie war nur im Phillies auf der Suche nach einer anständigen Begleitung oder jemanden der noch in diese schwarze Nacht etwas Farbe rein bringt.
Der Mann war erschöpft und hatte nicht erwartet das er Heute noch so eine wunderschöne Frau kennenlernt und hatte nicht mehr wirklich Lust um die Häuser zu ziehen aber für einen nächtlichen Spaziergang mit wo möglich anschließenden Hausbesuch ist er immer zu haben. Das war auch ein Ziel der roten Frau.
Auf der Längsseite der Dreieckigen Bar saß ein weiter Mann. Ein bisschen älter. Er hat schon viel gearbeitet in seinem Leben. Auch der Grund warum er bei Phillies ist. Es war ein langer harter Tag für ihn und zu Haus schläft schon alles. Frau und Kinder. Er ist so gut wie die ganze Woche bei Phillies. Bestellt immer das gleiche und redet nicht viel, aller höchsten mal ein paar Worte mit dem Barkeeper. Er bezahlte immer gleich viel. Nie mehr nie weniger.
Der Barkeeper war schon müde. Nicht verwunderlich wenn er seit 11 Uhr hinter der Bar steht und einen zweiten Angestellten kann er sich nicht leisten. Er Räumte schon auf und gab seinen Gästen bekannt das er gleich schließen würde. Für ihn geht wieder ein langer Tag vorbei aber er macht es gerne. Er hat den Laden schon seit 30 Jahren und wird ihn auch noch bis zu seinem Lebensende weiterführen.

Ruthi - 25. Jan, 16:19

Langeweile

Langeweile

Die Langweile und ich. Wir zwei kennen uns schon eine ziemlich lange Weile.
Als Kind habe ich mich nicht wirklich gut mit ihr verstanden. „ Maamaa, mir ist faaad!“ war ein häufiger Satz von mir. Und die Antwort „Das ist schon manchmal ok so“, ziemlich unbefriedigend. Dieses Gefühl der Langeweile hat sich angefühlt wie eine unglaubliche Zeitverschwendung. Hat mich von innen aufgefressen und sich dann nicht selten in Wut und schlechte Laune verwandelt.
Aber langsam habe ich gelernt damit zurechtzukommen. Außerdem weiß ich jetzt, was ich gegen Langeweile machen kann. Weiß, dass sie häufig, vor allem die Langeweile im Unterricht, mit meinem Schlafmangel zu tun hat. Und da ich viel zu tun habe und häufig etwas finde, das mich interessiert, ist die Langeweile nur noch ein seltener Gast. Und falls sie doch einmal wieder ihren Kopf zu Tür hereinsteckt nutze ich sie zur Entspannung.
Oder auch nicht.

Dieser Text ist deswegen so kurz, da es für mich richtig langweilig war, mich mit der Langeweile zu beschäftigen (liegt auch, wie schon erwähnt, an meiner heutigen Müdigkeit). Mir gelingt es nicht, diesen Zustand oder dieses Gefühl zu umschreiben.
Am liebsten würde ich einfach ein paar kleine Zeichnungen auf das Papier malen.
Das mache ich häufig wenn mir langweilig ist und ich gerade Zettel und Stift bei mir habe. Der Kuli fährt dann wie von alleine über das Blatt und es entsteht irgendein Krixikraxi.
Oder einfach so lange „langweilig langweilig langweilig“ schreiben bis ich 3000 Zeichen geschafft habe.
Es langweilt mich, weil ich weiß, dass ich heute nichts besseres Zustande bekomme. Ich gebe auch zu, dass ich mich davon etwas überwältigen lasse. Aber ich hab jetzt keine Kraft mehr mich dagegen zu wehren. Ich versinke in der Langeweile.
Vermutlich wäre es konstruktiver wenn ich die Phase der Langeweile zur Entspannung, zum Schlafen, nutzen würde. Aber das darf ich jetzt ja nicht. Ich bin in der Schule und eigentlich sollte ich mich zusammenreißen. Ich hätte ein anderes Thema wählen sollen.
Merkt ihr, wie langsam die schlechte Laune kommt?
Schlechte Laune bei gezählten 2097 Zeichen.
Ich beginne zu rechnen.
Jawohl: Schon 2141
Meine Stimmung hebt sich. Wie immer, wenn plötzlich etwas Überraschendes passiert.
Aber dann das große Loch.
Ich drücke wieder auf „Extras“ und Wörterzählen, vorher durchstreicht mich ein Hoffnungsschimmer, denn ich komme meinem Ziel ja doch langsam näher.
2401 Wörter. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.
Ich glaube Absätze sind eine gute Taktik.
Oder ich könnte einfach immer doppelte Leerzeichen machen, vielleicht würde es niemandem auffallen.
Dieser Gedanke, wie ich am schnellsten zu der benötigten Zeichenanzahl komme vertreibt schon beinahe die Langeweile.
Noch 289 Zeichen. Das ist gar nicht mehr so viel, das kann ich schaffen.
Meine schlechte Laune ist schon fast vollständig verschwunden.
Wenn ich dich als Leser jetzt schon langweile, ist es mir wenigstens gelungen dir dieses Gefühl näher zu bringen.
Hah, genau 3000. Langeweile weg.

N1kla5 - 25. Jan, 16:22

Wut. Zorn. Langeweile. Drei treffende Begriffe dieses Gemäldes. Der Künstler vereint die negativen Begriffe gekonnt in einem einfachen Bild. Eine Bar. Eine herkömmliche Bar wie jede andere und dennoch völlig anders. Vier Menschen die hier zusammen kommen und unterschiedlicher nicht sein könnten. Die auffallendste Figur ist eine rothaarige, etwa 40 jährige Frau. Die Haare sind aus dem Gesicht gestrichen, sie hat kein Bedürfnis etwas zu verbergen. Ihr ebenso rotes Kleid, das trotz der auffallenden Farbe trostlos und abgenutzt wirkt, scheint ihr perfekt zu passen. Sie strahlt Langeweile aus. Ihr Gesicht ist fast ausdruckslos. Kein Lächeln aber auch sonst keine Regungen ihrer Gesichtszüge. Es spiegelt sich eine Leere wieder, womöglich die Leere ihres Lebens.
Gelangweilt scheint sie durch die Erzählungen ihres Begleiters. Jener der immer noch verbittert ein Gespräch mit ihr aufzubauen versucht. Da es ihm den ganzen Abend noch nicht gelungen ist, wird er heute wieder einmal eine einsam Nacht alleine verbringen müssen. Den schwarz glänzenden Hut hat er aufgelassen und in die Stirn gezogen. Es ist sein persönlicher Schutz, unauffällig und doch eindeutig. Er trägt seinen Lieblingsanzug, frisch aus der Reinigung geholt, farblich passend zu seinem Hemd.
Ein ebenso gelangweilter wie übermüdeter Barkeeper steht hinter dem, aus Eichenholz verarbeiteten, Tresen.
Der Barkeeper wirkt fast unmenschlich steril, besonders durch seinen weißen Arbeitskittel, der stark an Krankenhaus erinnert.
Jedoch passt er perfekt in seine leere und lieblose Inneneinrichtung, zu den nackten Wänden und zu den hochglanzpolierten Kaffeemaschinen, in denen man sich vermutlich spiegeln könnte.
Die hier jedoch unscheinbarste aber wahrscheinlich gleichzeitig interessanteste Figur des Bildes übernimmt ein junger Mann rechts. Er sitzt völlig alleine, fast einsam da. Doch er scheint es sichtlich zu genießen und genau das anzustreben. Er ist gerne alleine. Der junge Mann sitzt im halbdunklen und die Einsamkeit die ihn einhüllt, lässt ihn wie in seiner eigenen Welt erscheinen. Man würde ihn nicht ansprechen, nicht versuchen in seine geheime Welt vorzudringen oder gar Teilzunehmen. Die Straßen draußen in der Umgebung sind Menschenleer und fast noch einsamer als die halb verlassene Bar namens Phillies.
Es ist spät in der Nacht, Sternenklar und umgeben voller nicht ergründeter Geheimnisse.
Die Lichter der Umgebung, die Farben der Häuser, ja sogar der grüne helle Schein der Bar, wirken unecht und dumpf. Man ist froh nicht Teil dieser Gemeinschaft der Seelenlosen zu sein.

A.K

N1kla5 - 25. Jan, 16:22

Leidenschaftlicher Killer

Leidenschaftlicher Killer

Der 2.Weltkrieg ist vorbei. Die Soldaten kommen zurück und die Morde häufen sich. Mein Schreibtisch ist voll mit Akten. Mehr als die hälft sind Selbstmorde und der Rest sind Killer aus leidenschaft. Eine Akte macht mir besonders sorgen. In den letzten 3 Wochen wurden 12 Frauen misshandelt und ihnen die Kehle durchgeschnitten. Ich habe keinen Anhaltspunkt. Der Mörder ist sehr clever. Er benutzt Handschuhe und verschieden große Schuhe. Bei den Tatorten gab es keine Einbruchsstellen was heißt dass die Opfer ihren Mörder kannten. Es gab keine Blutspritzer. Die Wohnungen waren immer ganz sauber. Es scheint so als hätte der Mörder gewartet bis sein Opfer ausgeblutet ist und dann die Leiche gesäubert hat. Das FBI lässt mich nicht hinein. Ich muss warten bis ihre „Spezialisten“ den Tatort untersucht haben. Diese Dummköpfe haben ja keine Ahnung von irgendwas. Wenn ich diese Morde nicht löse werde ich pleite sein und auf der Straße leben müssen. Auch mal eine schöne Erfahrung. Der Krieg hat aus ihnen Monster gemacht. Ich musste nicht hin weil ich eine alte Verletzung am Beim habe. Jetzt kann ich den Dreck aufwischen den die Regierung gemacht hat indem sie diese Monster geschaffen haben.

Der einzige Ort wo ich mal in ruhe sein kann ist das Phillis. Man sieht es schon aus großer Entfernung. Es ist heller als jede Straßenlaterne. Es beleuchtet die ganze Kreuzung wo sich die Domestreet und die Heavenstreet treffen. Eine beliebte Einkaufsstraße. Heute schmeckt der Whisky besonders gut den mir Joe der Barkeeper gegeben hat. Joe ist ein älterer Mann mit Glatze der aber noch ausschaut als wäre er 40. Er ist ein guter Freund. Er gab mir schone viele hilfreiche Tipps. Es ist kurz vor 12 Uhr Abend.
Die Bar ist leer bis auf ein Pärchen was wohl frisch verheiratet ist. Sie planen wahrscheinlich gerade ihre Flitterwochen. Wie lange sie wohl zusammen bleiben. Der Mann schaut aus als wäre er ein Bankier und die Frau mit ihrem roten Kleid und ihren orangeroten Haaren ist nur an seinem Geld interessiert. Ihre Haltung und ihr falsches lächeln sagen alles nur er merkt es nicht weil er von ihrer Schönheit geblendet ist. Sie entschuldigte sich kurz und ging aufs Klo. Der Mann sagte zu mir „Meine Frau hat sich 1 Woche nicht mehr gemeldet. Ich glaube sie ist mit einem anderen abgehaut. Doch dann kam diese wunderschöne Frau in dem roten Kleid“. Meine Frau war auch so schön. In meinen Augen sehr viel schöner. Sie war die 2. Frau die ermordet wurde von dem Serienkiller. Ich muss sie rächen. Doch wo soll ich anfangen. Joe meinte dass ich diesen Fall weitergeben soll. Er sagte dass es mich zerstört. Die Frau kam nicht zurück. Ich ging aufs Klo um nachzuschauen und sie lag tot am Boden. Der Serienkiller hat ihn die ganze Zeit beobachtet und die Frau vor seiner Nase getötet. Wer kann es sein..

Jakob

Ruthi - 25. Jan, 16:23

Eigener Stil

Verrauchte Bar, Revier des Kavalier.
Eigener Stil

Eine verrauchte Bar, verraucht liegt in der Natur der Zigarrenbar hier gab es die besten hier gibt es die besten und hier wird es auch immer die besten geben – Phillies das Original. Die Zeit der Prohibition der einzig staatlich erlaubte Drogengenuss dem man noch frönen kann davor kann man einen der kleinen dunklen Hinterräume die sich überall in den kleinen umliegenden Gassen befinden aufsuchen um für ein Vermögen dann doch einen Schluck heiß geliebten Schnaps zu ergattern. Um sich dann an den einzigen Platz zu wagen an dem man selbst in diesen Zeiten eine angeheiterte nicht Obdachlose Frau finden kann. Frauen die sich keinen Konventionen unterwerfen, Frauen die sich gerne dem gelegentlichen Nervenkitzel hingeben Alkohol rasch und unter Stress zu konsumieren und gelegentlich auch einem ihnen überhaupt nicht vertrauten Mann mit nach Hause zu folgen. Vornehm sollte man sich schon anziehen wie die Herren die diese Stätte öfter aufsuchen es einem vormachen.
Ein auf den ersten Blick Schmuckloser Raum doch für Experten dieser Zeit dürfte wohl schnell ersichtlich sein das Fenster in diesen Größen und Proportionen schon ganz schön viele Zigarren brauchen um finanziert zu werden. Für die gehobene Gesellschaft Chicagos ist es wohl ein absolutes Muss regelmäßiger solche Örtlichkeiten aufzusuchen um dann zusammen mit allen möglichen netten oder auch nicht netten herauszufinden wo es denn heute die nächste Woche oder gar das ganze Monat den besten Alkohol geben würde. Ein ganz besonderer Tipp war es immer sich einen guten Draht zum Keeper zu halten ob durch höfliches Nachfragen nach der Frau und den Kindern oder einfach durch lockeren Umgang mit Trinkgeldern oder große Zigarreninvestitionen. So kam es des öfteren zu manch skurriler Situation in der verzweifelte Großindustrielle versuchten auch ohne den Einsatz finanzieller Mittel dieselben Quellen anzuzapfen, manchmal mit Erfolg. Der gute Draht rentierte sich prinzipiell immer anscheinend auch für den elegant schwarz gekleideten Mann mit Hut. Den nur 10 Minuten vorher hatte der Keeper die gerade eintretende Frau die er anscheinend zu seinen Stammkunden zählte höflich auf diesen Herren aufmerksam gemacht der sie seinerseits höflich und äußerst witzig begrüßt hat und mit einer kleinen nicht näher auffallenden Geste 2 Kaffee bestellte. Um solche Frauen zu finden zahlte sich eigentlich jede Investition aus diese war für ihren Nutzen wahrscheinlich ein sehr gutes Geschäft. Der schweigende Mann hatte anscheinend doch nicht so intensiv wie er es vorgegeben hatte zu tun sein Buch studiert. Den immerhin war ihm dieses neu gebildete Paar das sich natürlich nicht Leise verhielt schon sehr früh aufgefallen. Und so startete er anscheinend einen Versuch Aufmerksamkeit zu bekommen und orderte einen Haufen exquisite kubanische und kolumbianische. Als der Keeper ihm die ersten Teile seiner Bestellung brachte behielt er ihn kurz bei sich um ihm eine kleine immer gern gesehene Rolle zuzustecken. So läuft es also bei dem Herrn eben wurde eine der niederen Emotionen angesprochen – der Neid. Sofort wollte er lieber der Mann sein bei dem die Frau sitzt. Rollentausch – und der andere kann sich überlegen wie er dezent herüber blickt. Das wäre das was der stille Mann sich wünschen würde.

eigener Stil

cc - 25. Jan, 16:24

Rache hat ihren Preis

„Ich habe gestern den perfekten Stoff gefunden um unser Zeug zu strecken. Kein Geschmacksunterschied, keine farbliche Differenz und ich habe die Vermutung, es erhöht das Suchtpotenzial!“, erklärte Phillie stolz während er ein gefaltetes Blatt mit einem weißen Pulver auf die edle Theke legte. „Na los, probieren geht über studieren!“, sagte er in die Richtung von Mickey und Paulina und schon im nächsten Moment lagen schon eine Titan-Mastercard und zwei Hunderter auf dem so eben gesäuberten Mahagoniholz. Tony saß abseits und ließ diese Runde aus. Sein Arzt hatte ihm gesagt, er dürfe nicht einmal Koffein zu sich nehmen, aber das ging ihm dezent am Arsch vorbei. Er war ein Hitzkopf und konnte in manchen Situationen einfach nicht sein Temperament im Zaum halten. Der Doktor sagte auch, dass das daran läge, dass der Frontallappen seines Gehirns – der Teil des Gehirns, der Emotionen und Aggressionen kontrolliert – wegen eines genetischen Defektes nicht vollständig entwickelt war. Also passten ihm seine Aufgaben als Schuldeneintreiber, Druckerzeuger, Leibwache und Berufsprügler nur zu gut. Als das Zeug zerkleinert war, hörte man nur noch das Pfeifen der Luft durch die zusammengerollten Scheine und das Kratzen des Koks auf den Geldscheinen, gefolgt von langem Aufziehen der vom Dauerkonsum geröteten und gereizten Nasen. Mickey, der nie ein Mann zu vieler Worte war, sagte wenig beeindruckt: „Es tut auf jeden Fall seinen Zweck.“ Und auf Phillie’s Gesicht war, für das geübte Auge, zweifelsohne ein Grinsen zu entdecken, gefolgt von einem Satz, der auf sehr offene Ohren stieß. „Ein Drink aufs Haus! Was soll’s denn sein?“ Die Getränke wurden nach der Bestellung serviert und Mickey und Paulina zündeten sich mit zufriedenen Gesichtern eine Zigarette an. Phillie ist seit 20 Jahren mit von der Partie. Nachdem seine Frau von korrupten Polizisten entführt, gefoltert und getötet wurde, schwor er Rache. Als in seiner Lieblingskneipe Mickey und Tony Schutzgeld einforderten, sah er in ihrer „Organisation“ eine Möglichkeit, sich an den Polizisten oder zumindest an dem scheiß System zu rächen. Um an ihre Aufmerksamkeit zu gelangen, stellte er sich zwischen die Gangster und ihren Zwangsklienten. Nach einer kurzen Prügelei mit Tony ging Mickey dazwischen, weil er in Phillie’s Gesicht sein eigenes wiedererkannte. Dieses Verlangen nach Rache, das in seinem Blick ruhte, war nicht zu übersehen. Also organisierte er für Phillie eine Bar, in der der gelernte Chemiker seither die Drogen für sie herstellte. Das Geschäft florierte seitdem wie noch nie. Die Nachfrage nach chemischen Stimulanzen stieg rapide an und da sowohl Mickey als auch andere Partner mehrere Nachtclubs besaßen, floss das Geld in Strömen. „Es ist schon zwei, Mickey und ich will bei den Dreckschweinen, die sich unsere Freunde und Helfer nennen, nicht unnötig auffallen.“, sagte Phillie mit fast professioneller Coolness. „Ich werde dem Boss von deiner Erfindung erzählen. Eventuell verlangt er jedoch eine persönliche Präsentation, du kennst ihn ja. Ich melde mich noch bei dir.“, sagte Mickey und nachdem sie sich verabschiedet hatten, verließen Mickey, Paulina und Tony das Lokal. Phillie verschwand, nachdem er das Licht abgedreht hatte, in seinem Labor. Auf seinem Arbeitstisch stand ein Bild seiner Frau. Er nahm es vorsichtig in die Hand und küsste es. Daraufhin sagte er, als ob sie direkt vor ihm säße:
„Liebling, deine Rache wird kommen… Ich liebe dich.“
(3462 Zeichen)

Max S.

sophie_kappa - 25. Jan, 16:27

Von Marcus

An einer menschleeren Straße in den frühen Morgenstunden leuchtet ein grelles Licht aus einem Gebäude. Während die meisten Leute zu hause sind und schlafen befinden sich in einer kleinen verrauchten Bar die letzten Nachschwärmer. Der Kellner ist bereits am abwaschen und säubern der Theke. An der Theke nimmt ein Herr mit einer jüngeren Dame einen letzten Drink zu sich, bevor sie sich entschließen den Abend zu Hause auszuklingen zu lassen. Ein Gast in Anzug und Hut sitzt mit dem Rücken zu Fenster und starrt vor sich auf den Tresen. Er wirkt verschlossen und geheimnisvoll. Die Leute in der Bar werfen sich keinerlei Blickkontakt zu und es verbindet sie nichts miteinander. Selten fand man ein Nachtlokal das noch offen hat, aber das Phillies an der Ecke 13th hatte bis in den frühen Morgen offen. Das Phillies hatte zwar nicht viele Gäste aber genug um über die Runden zu kommen. Die wenige Kundschaft, die das Lokal besuchte machte meist einen dubiosen Eindruck, zahlte aber und es gab nie Probleme irgendwelcher Art.
Dezent plätschert mondäne Jazzmusik aus den Lautsprechern.
Plötzlich durchbricht der einsame Mann die bisher friedliche Stimmung:
Er trauerte, schimpfte und beginn zu heulen . Er trauerte lautstark und brach

Wird fortgesetzt:

vic.0 - 25. Jan, 16:27

http://seelenwerk.de/wp-content/uploads/wut.jpg

Wut

„Wer wütet, zerstört blindlings. Wer häufig in Wut gerät, gilt als Wüterich.“

Kalte, unbändige Wut kocht in mir hoch. Was für ein Widerspruch. Wenn etwas kocht, wäre Hitze eigentlich die logische Folge. Doch bei mir kann keine Rede von brodelnden Emotionen sein, dieses Gefühl erinnert viel mehr an eine eiskalte Flüssigkeit, die durch meine Adern fließt. Alles, woran man sich normalerweiese klammert, sei das jetzt die Vernunft, die Realität, ganz egal, was, ist auf einmal nicht mehr da. Man wird von einem tauben Gefühl ausgefüllt, von dieser Emotion umschlossen, vergleichbar mit einem undurchdringlichen Mantel, der sich über einen legt. Und doch wünscht man sich nichts mehr, als auszubrechen. Einfach raus. Raus aus dem Körper, raus aus der Welt und überhaupt am besten in alle Richtungen zerbersten. Es fühlt sich an, als würde ein Ungeheuer in mir wach, das sich wie ein Schatten an mich heranschleicht, mit dem Vorhaben, mich in Stücke zu reißen und mich auszuweiden. Und das seinen Spaß daran hat, mich langsam einzukreisen und zu bedrängen. Verzweifelt versuche ich mich in meiner Form zu bewahren. Ich halte mich, schlinge meine Arme um meine Brust und drücke zu. Doch die Wut gibt nicht auf, ich spüre, wie sich meine Fingernägel in das Fleisch meiner Oberarme krallen und wie der Schmerz mich nur noch weiter in Rage versetzt. Ich will schreien und kann es doch nicht. Die Wut ist zu groß, als dass sie ihren Weg durch meinen Rachen ins Freie finden könnte. Sie ist gefangen und will es nicht sein. Deswegen zerstört sie mich von innen, Stück für Stück frisst sie sich ihren Weg hinaus und nichts und niemand steht mir bei. Ich führe einen Kampf gegen mich selbst, den ich nicht gewinnen kann. Das Eis breitet sich aus, ich fühle mich nicht mehr, nur noch diese Emotion, die mich langsam verzehrt. Aber wo ist der Schmerz? Der Schmerz, der diese Wut aufgeweckt hat? Irgendwo in der Ferne kann ich ihn erahnen, seine Silhouette zeichnet sich noch schwach am Horizont ab, wie die eines Reiters, der dem Sonnenuntergang entgegen reitet und langsam eins wird mit der Umgebung. Doch von Bedeutung ist er schon lange nicht mehr. Er musste der Wut Platz machen, denn sie duldet niemanden in ihrer unmittelbaren Nähe. Ich möchte mich ihr entgegenstellen, noch gebe ich nicht auf. Ich habe sie hereingelassen, also kann ich sie auch wieder hinauswerfen. Ich versuche mich zu kontrollieren, meine Bewegungen nicht entgleisen zu lassen. Ich drücke mich auf den Boden, springe wieder auf, werfe etwas durch den Raum, greife mir verzweifelt an den Kopf, malträtiere meine Kopfhaut mit den Fingernägeln. Es wirkt wie ein Tanz, der Tanz mit der Wut. Das Eis in meinen Adern ist so kalt, dass ich mich bewegen muss, um nicht zu erstarren. Doch dann, eine Wende... Stille....Ich bin hoffnungsvoll, habe ich etwa gesiegt?....Ruhe, nichts regt sich....Ich höre genauer hin, bin immer noch auf der Hut. Und dann, ganz plötzlich. Diese Hitze. Jetzt ist sie da. Alles brennt, mit einem triumphierenden Grinsen wirft die Wut ein Streichholz in das Öl, mit dem mein Körper auf einmal ausgefüllt zu sein scheint. Alles brennt, ich stehe in Flammen. Bald ist es aus, ich verliere die Kontrolle, doch noch versuche ich mich dem Unausweichlichen entgegen zu stellen. Das Feuer leckt an den Innenwänden meiner Organe, langsam, ganz langsam arbeitet es sich hinauf, ich kann es schon in meiner Kehle spüren. Ich will schreien, doch es geht nicht. Ich versuche es, wieder und wieder, aber kein Ton entweicht meinen Lippen, die zu einem stummen Schrei der Verzweiflung geformt sind. Ich kann mich nicht bewegen, bin unfähig auch nur meine geballten Fäuste ein wenig zu lösen. Meine Tränen wollen das Feuer löschen, doch beim Kontakt mit den hungrigen Flammen verdampfen sie sofort. Es ist hoffnungslos, aber genau diese Hoffnungslosigkeit beflügelt die Wut noch mehr. Es ist aus. Nichts geht mehr, es ist vorbei. Ich habe verloren. Also gebe ich ihr nach, lasse mich hineinfallen in die Zerstörung. Das Ruder gleitet aus meiner Hand, ich weiß nicht mehr, wo oben und unten ist, kann mich nicht mehr einordnen in der Welt und doch bin ich auf einmal von dieser Ruhe umgeben. Die Ruhe des Wütens, wenn man es so will. Irgendwann sinke ich erschöpft zu Boden, ich habe mich verausgabt, bin am Ende. Langsam gleite ich in einen traumlosen Schlaf.
I bury myself in oblivion in order to be able to forget.

cc - 25. Jan, 16:32

Die Phillies Bar

Es war wieder einmal vier Uhr Morgens. Ich hatte, wie fast jede Nacht die Spätschicht als Barkeeper der Phillies Bar übernommen. Die Phillies Bar in den Straßen Londons war einstmals der zentrale Treffpunkt der englischen Kunstszene gewesen. Doch dies war lange her und nur mehr selten kamen viele Gäste. Die einstmals so begehrten Sitzplätze um die Bar herum moderten nun vor sich hin. Nur zwei bis drei Sitzplätze waren täglich besetzt, von deprimierten Künstlern, die sich gerade noch über Wasser halten konnten.
Auch heute wieder saßen an der Frontseite der Bar ein älterer Schauspieler mit seiner gezeichneten Bühnenkollegin. Eben hatten sie noch in einem kleinen Theater nahe dem „Sommerset House“ eine Neuadaption von Tristan und Isolde gespielt. Dort auf der Bühne hatten sie sich verstanden und geliebt. Dort waren sie sogar für einander gestorben und jetzt … saßen sie hier nebeneinander ohne sich zu unterhalten, oder sich anzublicken. Emotionslos, einander abgewandt. Sie schwiegen den ganzen Abend aneinander vorbei, bis auf den einen Moment, als er ihr einen halben Pfund für den Kaffe in die Hand legte. Sie wussten beide eigentlich nicht einmal warum sie überhaupt hier waren oder was sie sonst hätten machen sollen. Sie wussten wohl in diesem Augenblick nicht einmal wer sie eigentlich waren und wozu sie auf dieser Welt lebten.
Ich fragte mich immer wieder, wie es wohl sein muss als Schauspieler Tag für Tag auf der Bühne zu stehen und von allen angestarrt zu werden. Immer nur den Text anderer zu sprechen und die Ideen anderer umzusetzen. Wie ist es wohl nie man selbst zu sein. Wie belastend es wohl ist, seine ganzen Emotionen in einen anderen Charakter, in eine andere fiktive Figur zu legen und danach innerlich leer zu sein. In ihren Gesichtern sehe ich, dass sie beide nicht wissen wer sie, abseits des Rampenlichts sind. Genau das fragen sich die beiden wohl jeden Abend, wenn sie nach den kleinen Vorstellungen hier sitzen und ihr weniges Geld ausgeben.
Sein letztes Geld gibt auch ein ehemaliger Theaterproduzent hier aus, der einst an den kommerziellen Interessen der Theater gescheitert war. Eben bat er mich um einen „White-Russan“, um seine tägliche Verbitterung damit hinunter zu spülen.
Ansonsten umgab uns vier nur die Stille, die so bedrücken war wie die Leeren Straßen um die Phillies Bar herum. Eine Stille die den bloßen Atem, des ehemaligen Theaterproduzenten, wie Donner erklingen lies. Sein tief ins Gesicht gezogener Hut, verbarg das von Rückschlägen gealterte Gesicht, dessen Ratlosigkeit nicht zu leugnen war. Ratlosigkeit umgab uns in dieser Bar. Ratlosigkeit über das was Morgen kommen würde. Es ist nun mal im Leben nicht so wie im Theater, dass man einfach die nächste Seite des Stücks aufschlägt und weis was passieren wird. Im Theater ist es so dass man das Stück zu Ende liest und man sein Ende kennt. Ob man nun verliert oder gewinnt, hasst oder liebt, stirbt oder lebt.
Doch was wird mit uns sein? Wir kennen das Stück über unser Leben nicht. Wir kennen nicht einmal den nächsten Akt oder nur die nächste Seite. Wir wissen gar nichts über unsere Zukunft, doch dafür können wir es leben...

Text von: Marco

an.notsch - 25. Jan, 16:59

Als Rot nicht mehr warm war

Das Rotbraun der Bar und die dazugehörigen, mit Leder überzogenen Hocker schlagen sich mit ihrem blutroten Kleid, Haaren, ihren Lippen. Es stört mich, mehr als es mich sonst stören würde, bei einer beliebigen, mir unbekannten Person. Zueinander passende Farbpaletten sind mir für gewöhnlich egal.
Es kreuzen sich unsere Blicke, nur ganz kurz, dann schlägt sie ihre Augenlieder nieder. Sie waren schon mal wärmer, erfüllter, ihre Augen, das ist mir schon aufgefallen als sie durch die Tür kam. Genugtuung.
Ich tue so, als würde ich sie ignorieren, als würde ich mich nicht mehr an sie erinnern. Das begrüßt sie. Für wen von uns beiden das wohl peinlicher ist? Sie hat sich noch nicht mal selbst ihren Tee bestellt. Das hat ihr Begleiter für sie getan. Der arme Hund. Ob er weiß, worauf er sich eingelassen hat?
Es sind Gefühle, die nicht jeder hat, die man nicht immer hat. Wenn man Glück hat, einmal in seinem Leben. Und dann ein Loch, in das man so schwer wie noch nie fällt. Weil man die Gefühle nicht konservieren kann, weil sie ohne einen in den Himmel verdampfen. So wie der Dunst des heißen Tees, an den sie sich gerade klammert. Oh, wie ich geklammert habe, wie ich versucht habe den heißen Dampf wieder einzufangen.
In diesem Loch fühlt man nicht nichts. Dort gibt es andere Gefühle, zwar genauso intensiv, aber eben anders. Und jedes Mal wenn ich jetzt in ihre Augen blicke, kann ich sie hochkommen spüren. Sie kämpfen sich aus dem Loch, wo ich sie zurückgelassen und sie verbannt habe, sie mit anderem Schutt zugeschüttet habe. Die Oberfläche bricht, sie sind da, brennen durch den Körper.
Das Wasser kocht. Ich gieße es in eine weiße, nichtssagende, Durchschnitts-Teetasse.
Soll ich die eigentlich austauschen? Durch eine, die mehr Aussage hat? Als würde das was ändern…Ich serviere. Ohne Zittern. Aber mit vielen schlechten Wünschen. Fast schon makaber. Blutrot.
Mittlerweile hat sie seine Hand ergriffen. Nur mit zwei Fingern, aber fest. Sein Blick verrät Intimität, Geborgenheit, Sicherheit Ich lächle, hämisch, überheblich. Er bemerkt es, fragt mich was mich erheitere. Nicht herausfordernd, aber doch bestimmt. Sie versteift sich, zieht die Hand weg, in ihren Augen ein Blitzen. Ich frage, ob es noch was sein darf. Vielleicht ein bisschen zu salopp.
Ich lehne mich zurück, an die Kante der Arbeitsfläche. Mein Blick wandert auf die Straße, die leer ist. Und dunkel. Das einzige Licht spendet das Kaffee, aber nicht viel, ich kann nicht mal bis zur andern Straßenseite schauen. Das sonst so rote Wohnhaus, mit der kleinen Apotheke im Parterre, ist nun in Schwärze getaucht.
Ein Klirren, ein Nach-Luft-Schnappen. Der Tee rinnt über den Tresen. Ihr Kopf röter als ihre Haare. Ein Missgeschick. Das alles ist nur ein Missgeschick gewesen.

Anna

Sophia Rührer - 25. Jan, 22:36

Der Unsichtbare
Er war immer an meiner Seite. Warum wusste ich nicht. Wir haben uns nie vorgestellt. Er war mein stetig stummer Begleiter, mein Schatten, wenn man so will. Seit knapp drei Jahren ist er nun bei mir. Rund um die Uhr, egal wo ich hingehe. Zum Kaffee trinken mit Freundinnen, zum Einkaufen oder ins Kino, der stumme Mann mit einem etwas abgetragenen, aber auf keinem Fall schmuddeligen Anzug, verließ mich nie. Ich habe mich mittlerweile an ihn gewöhnt, was allerdings nicht sehr leicht war. Anfangs hielt ich ihn für einen Stalker. Bekam Schreianfälle, als ich ihn plötzlich in meiner Wohnung stehen sah. Er sah mich jedoch einfach nur unschuldig an, sonst tat er nichts. Als dann die Nachbarn zur Tür herein gestürmt kamen war er verschwunden. Völlig perplex entschuldigte ich mich bei ihnen und meinte ich hätte nur schlecht geträumt, was ich auch sehr hoffte getan zu haben. Zu meinem Verdruss hatte ich nicht geträumt, denn er kam wieder und sah mir mit dem selben unschuldigem Blick direkt in die Augen. Diesmal blieb ich ganz ruhig und fragte ihn was er in meiner Wohnung verloren hätte und wie er überhaupt hier reingekommen wäre. Er antwortete nicht. Er antwortete nie. Sprach nicht ein Wort, sah mich immer nur an. Um nicht als verrückt abgestempelt zu werden, akzeptierte ich den Umstand, dass er da war. Denn das größte Problem war, dass ihn niemand auch nur irgendwie zu Gesicht bekam. Jedes Mal wenn ich jemanden fragte ob er diesen Mann mit dem Hut und dem Anzug da drüben sehe, verschwand er. Ich fing an, an meinem Verstand zu zweifeln. War ich verrückt geworden? War mein stiller Begleiter nur ein Produkt meiner Fantasie? Ich erzählte niemandem von ihm, aus Angst davor vielleicht sogar in eine Klinik für Geisteskranke eingewiesen zu werden. Ich brachte es nicht einmal übers Herz es meiner besten Freundin zu erzählen. Ich stellte mir ihren Gesichtsausdruck vor. Zuerst würde sie mich fragen, ob ich es ernst meine und wenn ich ja sagen würde, würde sie bestimmt aufstehen und gehen und so schnell wie möglich die Männer mit den weißen „Ich-hab-mich-lieb-Westen“ anrufen und ihnen sagen sie sollen mich abholen und wegsperren. Das wollte ich wirklich nicht riskieren.
Ich fing an den Umstand, nie mehr alleine zu sein, zu akzeptieren. Es war ja glücklicherweise nicht so, dass ich mich nicht mal mehr alleine umziehen oder baden konnte. Er war immer so höflich das Zimmer zu verlassen, wenn ich ihn darum bat. Er verschwand nie aus meinem Leben, nicht einmal als ich nach geraumer Zeit einen Mann kennen lernte und auch nicht, als es anfing etwas ernster mit ihm zu werden. Er ging wenn mein Freund kam und war ich wieder alleine, kam er zurück. Wie eine Art lebendiges Tagebuch war er für mich, denn ich ließ all meine Sorgen bei ihm, doch eine Antwort seinerseits bekam ich nie.
Eines Abends war ich mit meinem Freund im Theater und anschließend in dem Café, in dem er mich damals angesprochen hatte. Ich dachte mir schon, dass er für diesen Abend irgendetwas geplant hatte. Warum würden wir uns denn sonst in dieses Café setzen? Aus diesem Grund wollte ich schön aussehen und zog mir mein rotes Kleid an, dass mir meine Mutter vor geraumer Zeit genäht hatte. Wir saßen nun als einzige Gäste in diesem Café. Die Straßen draußen waren so dunkel, dass wenn ich aus den großen Fenstern schauen wollte, ich nur mein eigenes Spiegelbild sehen konnte. Mein Freund bestellte beim sicher hundert Jahre alten Kellner etwas zu trinken und ich konnte nicht anders, ich musste an meinen stummen Begleiter denken. Irgendwie fehlte er mir. Schon merkwürdig, genau in dem Moment in welchem mir mein Freund möglicherweise einen Antrag macht, denke ich an meinen imaginären Begleiter. Und wirklich, als wir unsere Getränke bekommen hatten, fing er an darüber zu reden, was für ein besonderer Mensch ich nicht wäre, so einer Frau wäre er noch nie begegnet und so weiter. Ich hörte wie im Hintergrund die Tür des Cafés aufging. Ich konnte den kalten Luftzug spüren. Er redete noch eine ganze Weile bis er in seine Tasche griff und eine kleine Schachtel heraus holte und sie mir in die Hand drückte und mich bat sie zu öffnen. Ein Diamantring. Nun stellte er mir die Frage, ob ich gerne den Rest meines Lebens mit ihm verbringen würde. In genau diesem Moment vernahm ich eine überaus angenehme aber aufgeregt klingende Stimme, von der gegenüber liegenden Seite des Cafés. Ich sah in die Richtung aus der sie gekommen war, ebenso wie mein Freund wissen wollte, wer so eine Unverschämtheit besaß, so etwas zu sagen. Es war mein stiller Begleiter. Er rief :„Bitte tu es nicht! Er ist der Falsche!“
S.H.R.

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