Valerie Elizabeth - 28. Apr, 11:49
Das Erschöpft sein.
Der Wecker läutet.
Ein neuer Arbeitstag.
Mein Körper streikt.
Schmerzen, Mein Kopf tut weh.
Schwäche, Ich kann nicht mehr.
Innerliche Leere. Nur nicht an was denken, will nicht noch erschöpfter werden.
Ich will einfach Ruhe. Ach wie schön Ruhe jetzt wäre-
Innerlich sehne ich mich nach Erholung, denke an Palmen, eine sanfte Meeresbrise, Sand unter meinen Zehen, Stille… nur Meeresrauschen, und der sanfte warme Wind der mit meinen Haaren spielt.
Doch die Realität holt mich ein. Ach wenn diese Kopfschmerzen nur aufhören könnten.
ICH.WILL.NICHT.MEHR!
Arbeit, ich muss noch so viel Erledigen.
Motivation. Ich brauche Motivation.
Ich denke an das Wochenende das schon naht. Nur noch 2 Tage.
Doch es motiviert mich nicht. Meine Motivation lässt mich im Stich.
Langsam muss ich wohl aufstehen.
Ja.. l.a.n.g.s.a.m, nur keinen Stress.
Ich hebe meine Füße aus meinem Bett. Autsch, Muskelkater.
Hätte ich doch gestern bloß den Sport ausgelassen.
Sanft lasse ich mich wieder auf meine Kissen gleiten. Ich spüre die weichen Federn unter meinem Kopf. Ich könnte doch zuhause bleiben…
Ja könnte, geht aber nicht..zu viel Arbeit.
Nein ich will nicht daran denken. Schon der Gedanke löst neue Kopfschmerzen aus.
Ich höre Musik. Musik? Mein Handy!
Schnell renne ich zu meinem Schreibtisch, grabe mich unter Papierstößen und Stiften zu meinem Handy. Mist, es ist die Kundin die heute ihr Kleid anprobieren will an dem ich 3 Nächte gearbeitet habe. 3 Schlaflose Nächte..
Vibrieren. Nun rauscht eine Sms auf mein Handy ein.
Eine neue Kundin.. sie will wohl heute vorbeikommen.
Schnell drehe ich mein Handy ab. Nur nicht noch mehr anrufe!
Ich gehe in mein Nähzimmer, überall Stoffhaufen.
Ich sollte aufräumen, ja sollte..heute nicht!
Tapsen auf dem Boden, etwas schnurrendes streicht um meine Beine. Mia! Ich muss sie noch füttern.
Ein klägliches Miauen. Sie beschwert sich.
Ich gebe ihr Futter in ihren Napf. Glücklich läuft sie schnurrend hin.
Wie schön es doch wäre eine Katze zu sein… jeden Tag Ruhe, Schlafen und Verwöhnt werden.
Langsam mache ich mir Frühstück.. langsam…sehr langsam..
Der Geruch von Kaffee umhüllt meine Wohnung.
Mhmm Kaffee…
Meine Motivation steigt.
Fertig Gefrühstückt!
Nun sollte ich wohl arbeiten gehen..
Nein bitte keine Arbeit!
Ich gehe auf die Straße. Noch nie kam mir der Straßenlärm so laut vor. Neue Kopfschmerzen.
Endlich bin ich bei meiner Arbeit angekommen. Es stehen schon 4 Kunden davor. Wütend schauen sie mich an. Mist, ich bin 20 Minuten zu spät!
Endlich ist der Arbeitstag vorbei! Glücklich maschiere ich nach Hause. Mia begrüßt mich schon miauend vor der Tür.
Ich lasse mich in mein Bett fallen, schließe die Augen und falle in einen tiefen Schlaf.
Bis mein Wecker mich aufweckte und die erschöpfung sich wieder zeigte..
Nur noch Heute dann Wochendende.
Motivation!
Ein neuer Arbeitstag.
Mein Körper streikt.
Schmerzen, Mein Kopf tut weh.
Schwäche, Ich kann nicht mehr.
Innerliche Leere. Nur nicht an was denken, will nicht noch erschöpfter werden.
Ich will einfach Ruhe. Ach wie schön Ruhe jetzt wäre-
Innerlich sehne ich mich nach Erholung, denke an Palmen, eine sanfte Meeresbrise, Sand unter meinen Zehen, Stille… nur Meeresrauschen, und der sanfte warme Wind der mit meinen Haaren spielt.
Doch die Realität holt mich ein. Ach wenn diese Kopfschmerzen nur aufhören könnten.
ICH.WILL.NICHT.MEHR!
Arbeit, ich muss noch so viel Erledigen.
Motivation. Ich brauche Motivation.
Ich denke an das Wochenende das schon naht. Nur noch 2 Tage.
Doch es motiviert mich nicht. Meine Motivation lässt mich im Stich.
Langsam muss ich wohl aufstehen.
Ja.. l.a.n.g.s.a.m, nur keinen Stress.
Ich hebe meine Füße aus meinem Bett. Autsch, Muskelkater.
Hätte ich doch gestern bloß den Sport ausgelassen.
Sanft lasse ich mich wieder auf meine Kissen gleiten. Ich spüre die weichen Federn unter meinem Kopf. Ich könnte doch zuhause bleiben…
Ja könnte, geht aber nicht..zu viel Arbeit.
Nein ich will nicht daran denken. Schon der Gedanke löst neue Kopfschmerzen aus.
Ich höre Musik. Musik? Mein Handy!
Schnell renne ich zu meinem Schreibtisch, grabe mich unter Papierstößen und Stiften zu meinem Handy. Mist, es ist die Kundin die heute ihr Kleid anprobieren will an dem ich 3 Nächte gearbeitet habe. 3 Schlaflose Nächte..
Vibrieren. Nun rauscht eine Sms auf mein Handy ein.
Eine neue Kundin.. sie will wohl heute vorbeikommen.
Schnell drehe ich mein Handy ab. Nur nicht noch mehr anrufe!
Ich gehe in mein Nähzimmer, überall Stoffhaufen.
Ich sollte aufräumen, ja sollte..heute nicht!
Tapsen auf dem Boden, etwas schnurrendes streicht um meine Beine. Mia! Ich muss sie noch füttern.
Ein klägliches Miauen. Sie beschwert sich.
Ich gebe ihr Futter in ihren Napf. Glücklich läuft sie schnurrend hin.
Wie schön es doch wäre eine Katze zu sein… jeden Tag Ruhe, Schlafen und Verwöhnt werden.
Langsam mache ich mir Frühstück.. langsam…sehr langsam..
Der Geruch von Kaffee umhüllt meine Wohnung.
Mhmm Kaffee…
Meine Motivation steigt.
Fertig Gefrühstückt!
Nun sollte ich wohl arbeiten gehen..
Nein bitte keine Arbeit!
Ich gehe auf die Straße. Noch nie kam mir der Straßenlärm so laut vor. Neue Kopfschmerzen.
Endlich bin ich bei meiner Arbeit angekommen. Es stehen schon 4 Kunden davor. Wütend schauen sie mich an. Mist, ich bin 20 Minuten zu spät!
Endlich ist der Arbeitstag vorbei! Glücklich maschiere ich nach Hause. Mia begrüßt mich schon miauend vor der Tür.
Ich lasse mich in mein Bett fallen, schließe die Augen und falle in einen tiefen Schlaf.
Bis mein Wecker mich aufweckte und die erschöpfung sich wieder zeigte..
Nur noch Heute dann Wochendende.
Motivation!
Lucia de la Duena - 28. Apr, 11:56
Totale Erschöpfung
Totale Erschöpfung
Fertig und ohne Kraft. Schwach und Ermüdet. Erschlafft und Erledigt. So fühle ich mich. Ich spüre wie sich diese Erschöpfung durch meinen ganzen Körper verteilt, bis in mein Herz und meine Seele.
Es ist zwar da aber es fällt mir schwer es wahrzunehmen obwohl es in regelmäßigen Abständen das Blut durch meinen Körper pumpt.
Ich fühle nichts mehr, ich hänge einfach nur in diesem alten knarrenden Sessel aus Holz.
Es fällt mir schwer mich zu bewegen. Es ist anstrengend.
Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Irgendwie ist es ein seltsames Gefühl. So etwas ist mir bis jetzt noch nie passiert. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Selbst das kostet mich Kraft. Aber, es ist, es ist irgendwie.
Ich weiß es nicht.
… Leer…
Das einzige was ich noch fühle oder mir zumindest einbilde zu fühlen ist leere. Aber wie fühlt sich leere an? Ist es auch ein Gefühl? Kann ich überhaupt sagen ich fühle nichts, wenn ich sage ich fühle Leere. Denn selbst da fühle ich doch etwas. Auch wenn es seltsam klingt „ ich fühle Leere“ aber ich fühle etwas. Die Leere.
Es ist unmöglich das in Wort zu fassen. Unbegreiflich. Es ist schwer.
Hass.
Liebe.
Wut.
Freude.
Trauer.
Gar nichts davon ist vorhanden. All diese Gefühle sind in eine Seifenblase gepackt. Wenn jemand kommt und mit einer Nadel hinein sticht. Ja, dann platzt sie. Und die Gefühle und Emotionen lösen sich auf und verschwinden. So in etwa denke ich geht es mir. Ich empfinde weder das eine noch das andere. Ich KANN es einfach nicht mehr empfinden. Ich bin erschöpft.
Man sagt doch immer das Leben ist wie eine Achterbahn der Gefühle. Doch, ich glaube bei mir ist sie gerade abgestürzt. In die tiefe. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht immer für alle da sein und mich ständig um ihre Probleme kümmern. Was ist mit MIR?
Ich kann nicht mehr. Ich fühle mich ausgesaugt. Leer. Ich kann nicht mehr.
Fertig.
Ohne Kraft.
Aber Moment, wenn ich im Stande bin, meinen jetzigen Zustand und das was ich denke und glaube zu fühlen zum Ausdruck bringen kann. Muss noch etwas da sein. Auch wenn es nicht viel ist. Das bisschen reicht. Es reicht aus.
Fertig und ohne Kraft. Schwach und Ermüdet. Erschlafft und Erledigt. So fühle ich mich. Ich spüre wie sich diese Erschöpfung durch meinen ganzen Körper verteilt, bis in mein Herz und meine Seele.
Es ist zwar da aber es fällt mir schwer es wahrzunehmen obwohl es in regelmäßigen Abständen das Blut durch meinen Körper pumpt.
Ich fühle nichts mehr, ich hänge einfach nur in diesem alten knarrenden Sessel aus Holz.
Es fällt mir schwer mich zu bewegen. Es ist anstrengend.
Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Irgendwie ist es ein seltsames Gefühl. So etwas ist mir bis jetzt noch nie passiert. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Selbst das kostet mich Kraft. Aber, es ist, es ist irgendwie.
Ich weiß es nicht.
… Leer…
Das einzige was ich noch fühle oder mir zumindest einbilde zu fühlen ist leere. Aber wie fühlt sich leere an? Ist es auch ein Gefühl? Kann ich überhaupt sagen ich fühle nichts, wenn ich sage ich fühle Leere. Denn selbst da fühle ich doch etwas. Auch wenn es seltsam klingt „ ich fühle Leere“ aber ich fühle etwas. Die Leere.
Es ist unmöglich das in Wort zu fassen. Unbegreiflich. Es ist schwer.
Hass.
Liebe.
Wut.
Freude.
Trauer.
Gar nichts davon ist vorhanden. All diese Gefühle sind in eine Seifenblase gepackt. Wenn jemand kommt und mit einer Nadel hinein sticht. Ja, dann platzt sie. Und die Gefühle und Emotionen lösen sich auf und verschwinden. So in etwa denke ich geht es mir. Ich empfinde weder das eine noch das andere. Ich KANN es einfach nicht mehr empfinden. Ich bin erschöpft.
Man sagt doch immer das Leben ist wie eine Achterbahn der Gefühle. Doch, ich glaube bei mir ist sie gerade abgestürzt. In die tiefe. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht immer für alle da sein und mich ständig um ihre Probleme kümmern. Was ist mit MIR?
Ich kann nicht mehr. Ich fühle mich ausgesaugt. Leer. Ich kann nicht mehr.
Fertig.
Ohne Kraft.
Aber Moment, wenn ich im Stande bin, meinen jetzigen Zustand und das was ich denke und glaube zu fühlen zum Ausdruck bringen kann. Muss noch etwas da sein. Auch wenn es nicht viel ist. Das bisschen reicht. Es reicht aus.
sophie_kappa - 28. Apr, 12:15
Erschöpft.
Müde.
Zu Müde um zu schlafen,
zu Müde um zu wachen.
Weder da, noch fort.
Irgendwo dazwischen.
Der Kontakt bricht ab.
Kein Empfang.
Alleine ist man immer für sich.
Negativ? Positiv?
Getan, oder noch zu tun?
Zufrieden? Oder nicht?
Egal.
Zu Müde um zu denken.
Gleichgültigkeit macht sich breit.
Egal zu Müde.
Zu Erschöpft um zu handeln.
Einfach nur sein.
Zu viel verlangt?
Die Zeit steht still,
die Uhr hört man trotzdem.
Die Zeiger drehen sich.
Unermüdlich.
Beständig.
Schließ die Augen.
Da sind sie.
Tick. Tack. Tick. Tack.
Werden lauter.
Hallen.
Echo entsteht.
Geht nicht weg.
Kommt wieder.
Tick. Tack. Tick. Tack.
Will nichts mehr hören.
Nichts mehr sehen.
Kann nichts mehr fühlen.
Nichts mehr schmecken.
Kein Regenbogen mehr.
Nur Regen.
Die Welt ist grau.
Nur mehr ein Schatten.
Ein Schatten ihrer selbst.
Ein Schatten meiner selbst.
Apathie stellt sich ein.
Egal.
Leben in Schwarz und Weiß.
In einem alten Film.
Hab ich mir romantischer Vorgestellt.
Das Skript ist schlecht.
Das Spiel ist schlecht.
Aber alle sind dabei.
Warum denn nicht?
Ist doch egal.
Die Uhr tickt immer noch.
Tick. Tack. Tick. Tack.
Lässt mich nicht schlafen.
So müde.
So erschöpft.
Müde.
Zu Müde um zu schlafen,
zu Müde um zu wachen.
Weder da, noch fort.
Irgendwo dazwischen.
Der Kontakt bricht ab.
Kein Empfang.
Alleine ist man immer für sich.
Negativ? Positiv?
Getan, oder noch zu tun?
Zufrieden? Oder nicht?
Egal.
Zu Müde um zu denken.
Gleichgültigkeit macht sich breit.
Egal zu Müde.
Zu Erschöpft um zu handeln.
Einfach nur sein.
Zu viel verlangt?
Die Zeit steht still,
die Uhr hört man trotzdem.
Die Zeiger drehen sich.
Unermüdlich.
Beständig.
Schließ die Augen.
Da sind sie.
Tick. Tack. Tick. Tack.
Werden lauter.
Hallen.
Echo entsteht.
Geht nicht weg.
Kommt wieder.
Tick. Tack. Tick. Tack.
Will nichts mehr hören.
Nichts mehr sehen.
Kann nichts mehr fühlen.
Nichts mehr schmecken.
Kein Regenbogen mehr.
Nur Regen.
Die Welt ist grau.
Nur mehr ein Schatten.
Ein Schatten ihrer selbst.
Ein Schatten meiner selbst.
Apathie stellt sich ein.
Egal.
Leben in Schwarz und Weiß.
In einem alten Film.
Hab ich mir romantischer Vorgestellt.
Das Skript ist schlecht.
Das Spiel ist schlecht.
Aber alle sind dabei.
Warum denn nicht?
Ist doch egal.
Die Uhr tickt immer noch.
Tick. Tack. Tick. Tack.
Lässt mich nicht schlafen.
So müde.
So erschöpft.
AgnesKatharina - 28. Apr, 12:25
Totale Erschöpfung
Es ist Sommer, die Luft ist trocken und heiß.
Sogar der Wind, der über das Meer kommt, ist warm.
Gefühlte 80° Celsius, in Wirklichkeit sind es ungefähr 40°.
Seit Tagen gibt es nur mehr rationiertes Trinkwasser.
Die 25 Personen, die sich in dem kleinen Boot zusammengepfercht haben, suchen mit zusammengekniffenen Augen die Weiten des reflektierenden Ozeans nach einem Zeichen von Land ab.
Helle Augen in dunklen Gesichtern, in denen sich trotz der körperlichen Erschöpfung noch die Hoffnung spiegelt. Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa.
Sie alle stammen aus dem Sudan, wo Kriege ein normales Leben nahezu unmöglich machen. Geschrei, bewaffnete Leute, Chaos. Kein Geld, keine Aussicht auf Besserung der Situation.
Deswegen sind sie geflohen.
Ob diese Flucht tatsächlich das bringt, was die Flüchtenden sich erhoffen bleibt fraglich.
Und trotzdem: Die Augen zeigen ein leichtes Leuchten, die Möglichkeit aus der schrecklichen Situation herauszukommen, lässt die Stimmung nicht in Hoffnungslosigkeit kippen.
Als der erste Land sieht, schlägt die Stimmung in plötzliche Euphorie um.
Die letzten beiden Tage hat sich eher Apathie und eine allgemeine Kraftlosigkeit breitgemacht.
Jetzt werden die letzten Kraftreserven mobilisiert, ein aufgeregtes Stimmengewirr erfüllt das Boot. Müde Muskeln strengen sich noch einmal mit ganzer Energie an, um das langersehnte Ziel endlich zu erreichen.
Nach 12 Stunden legt das Boot an der Südküste Spaniens an.
Eine Welle der Erleichterung schwappt über die sudanesischen Flüchtlinge herein, als sie erschöpft von ihrem kleinen Boot stolpern, direkt in die Arme von Polizisten.
Die spanische Polizei bringt die ausgezehrten Männer in ein Flüchtlingslager, das weder hinten noch vorne genügend Platz für die vielen Flüchtlinge aus Afrika bietet.
Die meisten Menschen schlafen in Zelten, sie haben wenig Platz, aber sie hoffen weiter.
Die spanische Regierung weiß sich nicht mehr zu helfen, jeden Tag legen wieder völlig überfüllte Boote an der Küste an und man kann Flüchtlingen schließlich nicht den Zutritt verweigern, oder Hilfe vorenthalten. Man sieht ja, wie sehr sie die Hilfe brauchen.
Völlig erschöpft, am Ende ihres körperlichen Limits, mit müden Augen, die auch die seelische Erschöpfung und Beanspruchung dieser Flucht erkennen lassen, taumeln sie, zum Teil dehydriert, auf spanisches Festland.
Viele Flüchtlinge überleben nicht einmal die Flucht selbst, jeden Tag werden neue Leichen an Spaniens Küste gespült.
Die Auffanglager sind oft bereits überfüllt und langsam wird damit begonnen, die Flüchtlinge nach Afrika zurückzuschicken.
Selbst wenn die Flüchtlinge dann wieder auf afrikanischem Boden stehen, wer garantiert, dass sie es nicht einen Tag später bereits wieder versuchen?
Sogar der Wind, der über das Meer kommt, ist warm.
Gefühlte 80° Celsius, in Wirklichkeit sind es ungefähr 40°.
Seit Tagen gibt es nur mehr rationiertes Trinkwasser.
Die 25 Personen, die sich in dem kleinen Boot zusammengepfercht haben, suchen mit zusammengekniffenen Augen die Weiten des reflektierenden Ozeans nach einem Zeichen von Land ab.
Helle Augen in dunklen Gesichtern, in denen sich trotz der körperlichen Erschöpfung noch die Hoffnung spiegelt. Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa.
Sie alle stammen aus dem Sudan, wo Kriege ein normales Leben nahezu unmöglich machen. Geschrei, bewaffnete Leute, Chaos. Kein Geld, keine Aussicht auf Besserung der Situation.
Deswegen sind sie geflohen.
Ob diese Flucht tatsächlich das bringt, was die Flüchtenden sich erhoffen bleibt fraglich.
Und trotzdem: Die Augen zeigen ein leichtes Leuchten, die Möglichkeit aus der schrecklichen Situation herauszukommen, lässt die Stimmung nicht in Hoffnungslosigkeit kippen.
Als der erste Land sieht, schlägt die Stimmung in plötzliche Euphorie um.
Die letzten beiden Tage hat sich eher Apathie und eine allgemeine Kraftlosigkeit breitgemacht.
Jetzt werden die letzten Kraftreserven mobilisiert, ein aufgeregtes Stimmengewirr erfüllt das Boot. Müde Muskeln strengen sich noch einmal mit ganzer Energie an, um das langersehnte Ziel endlich zu erreichen.
Nach 12 Stunden legt das Boot an der Südküste Spaniens an.
Eine Welle der Erleichterung schwappt über die sudanesischen Flüchtlinge herein, als sie erschöpft von ihrem kleinen Boot stolpern, direkt in die Arme von Polizisten.
Die spanische Polizei bringt die ausgezehrten Männer in ein Flüchtlingslager, das weder hinten noch vorne genügend Platz für die vielen Flüchtlinge aus Afrika bietet.
Die meisten Menschen schlafen in Zelten, sie haben wenig Platz, aber sie hoffen weiter.
Die spanische Regierung weiß sich nicht mehr zu helfen, jeden Tag legen wieder völlig überfüllte Boote an der Küste an und man kann Flüchtlingen schließlich nicht den Zutritt verweigern, oder Hilfe vorenthalten. Man sieht ja, wie sehr sie die Hilfe brauchen.
Völlig erschöpft, am Ende ihres körperlichen Limits, mit müden Augen, die auch die seelische Erschöpfung und Beanspruchung dieser Flucht erkennen lassen, taumeln sie, zum Teil dehydriert, auf spanisches Festland.
Viele Flüchtlinge überleben nicht einmal die Flucht selbst, jeden Tag werden neue Leichen an Spaniens Küste gespült.
Die Auffanglager sind oft bereits überfüllt und langsam wird damit begonnen, die Flüchtlinge nach Afrika zurückzuschicken.
Selbst wenn die Flüchtlinge dann wieder auf afrikanischem Boden stehen, wer garantiert, dass sie es nicht einen Tag später bereits wieder versuchen?
Becke - 28. Apr, 12:28
Total Erschöpft
Total erschöpft, genervt und wenn der nächste wieder nicht auf den Punkt kommt läuft das Fass über…
Zum Beispiel im Möbelhaus: Man will klare Fakten haben und nicht irgendeinen Mist von wegen wie viele Einlagen die Matratze aufweist oder das es das Sofa auch noch in türkis und hellblau gibt. Soll ich dann zu Hause vor meinen Kindern angeben wie toll meine neue Matratze mit drei Einlagen ist? Eine Einlage hat sogar Noppen für mehr Komfort – Schwachsinn! Das macht einen nur fertig.
Und dann läuft im Hintergrund noch irgendeine dämliche Klangreihe die den Einkauf anregen soll. Ja wie denn? Die wird ja alle zehn Minuten mit einer noch dämlicheren Ansage unterbrochen: „Auf alle Schaukelstühle gibt es fünf Prozent Preisrabatt“. Ja toll! Ich wird es mir merken. Aber gibt es die auch in türkis? Ansonsten passen die nicht in mein Wohnzimmer …
Wie auch immer. Das schlimmste an diesen Möbelhäusern ist ja, sobald man sich überhaupt hinein wagt, man ist sofort gefangen in einem Labyrinth der Erschöpfung. Zuerst trudelt jeder erwartungsvoll ein, die Zufahrt findet man bei diesem riesigen Komplex gar nicht, und kämpft sich beim Ausgang zwischen den Kassen durch weil der eigentliche Eingang genau auf der anderen Seite liegt.
Mit einer Liste voller Dinge die man besorgen möchte in der Hand kann es dann losgehen. Das denken sich zumindest die meisten. Im Endeffekt hat man nur eine Stehlampe und hölzerne Glasuntersetzer gekauft. Diese Dinge sind aber nur nebenbei mitgenommen worden. Die eigentliche Matratze und das Sofa stehen noch in weiter Ferne! Der Labyrinthartige Aufbau ist einfach zu viel für einen. Man muss suchen und suchen bis man einmal bei seinem Bestimmungsort ist. Und wenn man es dann gefunden hat, sind wir am überlaufen des Fasses angelangt: Türkis? Hellblau? Dreilagig? Oder doch lieber fünflagig? – Wahnsinn!
Nichts hat man erreicht, man will nur mehr zu Hause müde und erschöpft ins Bett fallen. Die nächsten zwei Monate will man nichts mehr davon wissen, bis dich schließlich der neueste Katalog rettet: „Dreier Sofa, weiß und basta!“
Zum Beispiel im Möbelhaus: Man will klare Fakten haben und nicht irgendeinen Mist von wegen wie viele Einlagen die Matratze aufweist oder das es das Sofa auch noch in türkis und hellblau gibt. Soll ich dann zu Hause vor meinen Kindern angeben wie toll meine neue Matratze mit drei Einlagen ist? Eine Einlage hat sogar Noppen für mehr Komfort – Schwachsinn! Das macht einen nur fertig.
Und dann läuft im Hintergrund noch irgendeine dämliche Klangreihe die den Einkauf anregen soll. Ja wie denn? Die wird ja alle zehn Minuten mit einer noch dämlicheren Ansage unterbrochen: „Auf alle Schaukelstühle gibt es fünf Prozent Preisrabatt“. Ja toll! Ich wird es mir merken. Aber gibt es die auch in türkis? Ansonsten passen die nicht in mein Wohnzimmer …
Wie auch immer. Das schlimmste an diesen Möbelhäusern ist ja, sobald man sich überhaupt hinein wagt, man ist sofort gefangen in einem Labyrinth der Erschöpfung. Zuerst trudelt jeder erwartungsvoll ein, die Zufahrt findet man bei diesem riesigen Komplex gar nicht, und kämpft sich beim Ausgang zwischen den Kassen durch weil der eigentliche Eingang genau auf der anderen Seite liegt.
Mit einer Liste voller Dinge die man besorgen möchte in der Hand kann es dann losgehen. Das denken sich zumindest die meisten. Im Endeffekt hat man nur eine Stehlampe und hölzerne Glasuntersetzer gekauft. Diese Dinge sind aber nur nebenbei mitgenommen worden. Die eigentliche Matratze und das Sofa stehen noch in weiter Ferne! Der Labyrinthartige Aufbau ist einfach zu viel für einen. Man muss suchen und suchen bis man einmal bei seinem Bestimmungsort ist. Und wenn man es dann gefunden hat, sind wir am überlaufen des Fasses angelangt: Türkis? Hellblau? Dreilagig? Oder doch lieber fünflagig? – Wahnsinn!
Nichts hat man erreicht, man will nur mehr zu Hause müde und erschöpft ins Bett fallen. Die nächsten zwei Monate will man nichts mehr davon wissen, bis dich schließlich der neueste Katalog rettet: „Dreier Sofa, weiß und basta!“
sophie_kappa - 28. Apr, 12:29
Alexander Giller
Totale Erschöpfung!
Totale Erschöpfung entsteht meinst aus ungelösten Problemen oder langzeitiger Überforderung. Viele Leute haben Probleme mit Stress, was sie ermüdet und ihnen die Belastbarkeit für andere Aufgaben des Alltags nimmt. Die schlimmsten Ausprägung dieser totalen Erschöpfung ist das so genannte „Burn out Syndrom“ worunter mittlerweile viele Menschen weltweit leiden. Ich bin Kein Psychologe/Psychiater/Verhaltenforscher/… habe mir aber dieses Thema ausgesucht und werde ihnen jetzt meine Theorie dazu präsentieren:
Jeden stresst etwas anderes! Mal ist es der Chef in der Arbeit. Mal, wenn vorhanden, die Kinder oder Enkelkinder, und hin und wieder ein nerviger Aufsatz den man in der Schule schreiben muss. Alles kein Problem wenn man richtig damit umgeht, und sich das ganze nicht zu nahe gehen lässt. Würden die meisten sagen. Aber da, in dem richtig damit umgehen, liegt meiner Meinung nach das Problem. Leute die durch das Zusammenkommen von vielen kleineren Problemen keine Kraft mehr aufbringen können/wollen um „richtig damit umzugehen“.
Es gibt auch viele Leute die sich dieses, nicht zu nah gehen lassen, zur Aufgabe machen und auf harten „Kerl/In“ tun. Wobei doch ein nettes „Sensibelchen“ in ihnen schlummert. Was ich damit sagen will ist, dass jeder eine andere „Taktik“ braucht um damit umzugehen und einer der schwierigsten Wege ist, sich dauerhaft zu verstellen.
Wenn man dauerhaft unter zu hohem Stress steht kann es zu dem vorhin angesprochenen „Burn Out Syndrom“ kommen. In so einem Fall sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben um sich langsam wieder an ein erträgliches Stresspensum heran zu tasten.
Alexander Giller
Totale Erschöpfung entsteht meinst aus ungelösten Problemen oder langzeitiger Überforderung. Viele Leute haben Probleme mit Stress, was sie ermüdet und ihnen die Belastbarkeit für andere Aufgaben des Alltags nimmt. Die schlimmsten Ausprägung dieser totalen Erschöpfung ist das so genannte „Burn out Syndrom“ worunter mittlerweile viele Menschen weltweit leiden. Ich bin Kein Psychologe/Psychiater/Verhaltenforscher/… habe mir aber dieses Thema ausgesucht und werde ihnen jetzt meine Theorie dazu präsentieren:
Jeden stresst etwas anderes! Mal ist es der Chef in der Arbeit. Mal, wenn vorhanden, die Kinder oder Enkelkinder, und hin und wieder ein nerviger Aufsatz den man in der Schule schreiben muss. Alles kein Problem wenn man richtig damit umgeht, und sich das ganze nicht zu nahe gehen lässt. Würden die meisten sagen. Aber da, in dem richtig damit umgehen, liegt meiner Meinung nach das Problem. Leute die durch das Zusammenkommen von vielen kleineren Problemen keine Kraft mehr aufbringen können/wollen um „richtig damit umzugehen“.
Es gibt auch viele Leute die sich dieses, nicht zu nah gehen lassen, zur Aufgabe machen und auf harten „Kerl/In“ tun. Wobei doch ein nettes „Sensibelchen“ in ihnen schlummert. Was ich damit sagen will ist, dass jeder eine andere „Taktik“ braucht um damit umzugehen und einer der schwierigsten Wege ist, sich dauerhaft zu verstellen.
Wenn man dauerhaft unter zu hohem Stress steht kann es zu dem vorhin angesprochenen „Burn Out Syndrom“ kommen. In so einem Fall sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben um sich langsam wieder an ein erträgliches Stresspensum heran zu tasten.
Alexander Giller
Es gibt viele gründe warum man ausgepowert sein kann, Arbeit,Schule und Leistungsstress sind wohl die hauptursachen für diesen zustand. In der heutigen Geselschaft wird von einzelnen Personen viel mehr erwartet als früher. Besonders der druck auf uns junge Leute steigt ständig . Ohne Ausbildung oder Matura ist man heutzutage niemand hören wir die ganze zeit. Aber macht das überhaupt spass sich sein leben lang auszupowern, alles zu geben um dan sein Leben erst in der Pension zu geniesen so wie es meine Großeltern tun?
Man kann aber auch anders erschöpft sein, z.B wenn man viel sport betreibt. Diese totale erschöpfung kann sogar ein genuss sein. Einfach müde ins Bett fallen und zu wissen „heute habe ich etwas erreicht“ kann auch etwas angenehmes sein.
Aber auch Freunde und Hobbys können einen Menschen total erschöpfen. Von Personen kann man allerdings leichter eine Pause machen bevor man total erschöpft ist, als jetzt z.B von der Arbeit die man tagtäglich ausüben MUSS um zu überleben. Ebenso kann eine simple tätigkeit total erschöpfen wenn man sie zulange konsequent macht. Ich könnte mir sehr gut vorstellen das ein Fliessband arbeiter sehr schnell in einen trott fällt da er keine abwechslung hat und immer nur das selbe tut.
Vorallem durch unsere Geselschaft gibt es heute mehr Probleme mit Menschen die total erschöpft sind. Einige Leute müssen einfach bis zum umfallen Arbeiten um sich überhaupt einen normalen Lebenstil finanzieren zu können obwohl sie mehr leisten als so manch anderer.
julian