lillymanon - 28. Apr, 11:57
Vereinsamt
Stille. Ich höre nur Stille. Mein Geist ist wie ein großer weißer Raum voller Stille. Dabei bin ich doch in einem Zimmer voller Menschen. Einem großen Zimmer mit vielen Menschen. Ich sehe sie doch! Sie sind doch da! Aber ich kann sie nicht hören. Warum höre ich sie nicht? Was stimmt nicht mit mir? Das heißt – eigentlich höre ich sie schon. Ich verstehe den Inhalt ihrer Sätze. Wort um Wort. Aber ich höre sie nicht. Es dringt nicht bis in mein Inneres. In meinem Geist – in meinem Herz – ist nur Stille. Ich empfinde nur Stille.
Die Menschen reden und reden – neben mir, vor mir, hinter mir, über mir. Zu zweit, zu dritt, am Telefon. Aber sie reden nicht mit mir, sie sehen mich nicht. So wie ich sie nicht höre. Ich fühle mich wie die große weiße Stille in meinem Herzen. Als wäre auch ich weiß, weiß und unsichtbar.
Plötzlich höre ich meinen Namen. Ich höre ihn wirklich! Meinen Namen! Jemand ruft meinen Namen - jemand ruft mich. Mein Herz fühlt sich an, als müsse es gleich explodieren. Mein Geist ist nicht mehr weiß - ich bin nicht mehr weiß. Rot, Orange, Lila – bunte Farbblitze zischen durch mein inneres Universum und bringen mich zum Strahlen. Ich lächle.
Es ist die Frau dort hinten, die mit den roten Haaren. Sie hat einen langen grünen Schal, der leicht flattert, weil sie so aufgeregt winkt. Sie winkt mir zu! Ich stehe auf, langsam. Meine steifen Muskeln brauchen ein bisschen bis sie sich an die Bewegung gewöhnen. Sie sind müde vom langen Sitzen, von der langen Stille. Aber jetzt ist alles anders! Schließlich wurde ich gerufen. Schließlich werde ich gerufen. Schnell jetzt, ich komme! Mit großen Schritten gehe ich auf die Frau zum lächle sie breit an. Ich höre das dumpfe Geräusch meiner Schuhsolen auf dem Marmorboden. Jetzt stehe ich vor ihr! Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll. Kann ich mich nach all der Zeit überhaupt noch selber hören? Ich öffne meinen Mund. Sie runzelt verwundert ihre Augenbrauen. Ihr Blick schweift kurz über mich, dann schließt sie freudig ihre Arme. Sie trägt goldene Armreifen, die leise klimpern als sie ihre Arme um den Rücken schließt. Ihre Hände sind ineinander verkreuzt, als würde sie sich an sich selbst festhalten.
Ich stehe bloß da und fühle nichts. Warum fühle ich nichts? Wo ist der Druck ihrer Hände auf meinem Rücken? Ich drehe den Kopf zur Seite und schaue. Schaue auf den fremden Mann den sie umarmt. Freudig streicht er ihr über ihr Gesicht. Arm in Arm gehen sie davon. Lachend erzählt sie ihm von ihrem Tag, nennt immer wieder seinen Namen. Meinen Namen. Jetzt antwortet der Mann mit meinem Namen ihr. Aber ich höre schon nichts mehr. Stille. Nur Stille. Weiße Stille.
Die Menschen reden und reden – neben mir, vor mir, hinter mir, über mir. Zu zweit, zu dritt, am Telefon. Aber sie reden nicht mit mir, sie sehen mich nicht. So wie ich sie nicht höre. Ich fühle mich wie die große weiße Stille in meinem Herzen. Als wäre auch ich weiß, weiß und unsichtbar.
Plötzlich höre ich meinen Namen. Ich höre ihn wirklich! Meinen Namen! Jemand ruft meinen Namen - jemand ruft mich. Mein Herz fühlt sich an, als müsse es gleich explodieren. Mein Geist ist nicht mehr weiß - ich bin nicht mehr weiß. Rot, Orange, Lila – bunte Farbblitze zischen durch mein inneres Universum und bringen mich zum Strahlen. Ich lächle.
Es ist die Frau dort hinten, die mit den roten Haaren. Sie hat einen langen grünen Schal, der leicht flattert, weil sie so aufgeregt winkt. Sie winkt mir zu! Ich stehe auf, langsam. Meine steifen Muskeln brauchen ein bisschen bis sie sich an die Bewegung gewöhnen. Sie sind müde vom langen Sitzen, von der langen Stille. Aber jetzt ist alles anders! Schließlich wurde ich gerufen. Schließlich werde ich gerufen. Schnell jetzt, ich komme! Mit großen Schritten gehe ich auf die Frau zum lächle sie breit an. Ich höre das dumpfe Geräusch meiner Schuhsolen auf dem Marmorboden. Jetzt stehe ich vor ihr! Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll. Kann ich mich nach all der Zeit überhaupt noch selber hören? Ich öffne meinen Mund. Sie runzelt verwundert ihre Augenbrauen. Ihr Blick schweift kurz über mich, dann schließt sie freudig ihre Arme. Sie trägt goldene Armreifen, die leise klimpern als sie ihre Arme um den Rücken schließt. Ihre Hände sind ineinander verkreuzt, als würde sie sich an sich selbst festhalten.
Ich stehe bloß da und fühle nichts. Warum fühle ich nichts? Wo ist der Druck ihrer Hände auf meinem Rücken? Ich drehe den Kopf zur Seite und schaue. Schaue auf den fremden Mann den sie umarmt. Freudig streicht er ihr über ihr Gesicht. Arm in Arm gehen sie davon. Lachend erzählt sie ihm von ihrem Tag, nennt immer wieder seinen Namen. Meinen Namen. Jetzt antwortet der Mann mit meinem Namen ihr. Aber ich höre schon nichts mehr. Stille. Nur Stille. Weiße Stille.
yasminkappa - 28. Apr, 12:00
Vereinsamt
Das ewige Warten auf eine Veränderung, das Warten auf den Zeitpunkt der Erlösung.
Ich sitze in dem leeren Raum und schaue hinaus, doch sehe ich nichts.
Sie lächeln mich an mit ihren gestellten Gesichtsausdrücken, wollen nicht durchschaut werden, genauso wenig wie ich.
Sie nehmen sie nie ab, die Masken die sie tragen, in Wirklichkeit freut es mich, denn ich würde ihre echten Gesichter nicht sehen wollen.
Vielleicht habe ich es mir selber ausgesucht, auch wenn es wie ein Schicksal Schlag ausschaut, doch macht es mich nicht glücklicher.
Aber, kann ich mich denn für ein unglückliches Leben entscheiden?
Die Einsamkeit macht mich nicht unglücklich, sondern die Tatsache dass unter allen Masken Gesichter stecken, die ich nicht sehen will.
Ich liebe den leeren Raum aus dem ich schauen kann und nichts sehe, denn die Masken werden immer unschärfer, irgendwann werden sie ganz verschwunden sein und dann bleibe ich über in meinem Raum und werde nichts als die Wahrheit erkennen.
Die Hand die mich grob an den Haaren packte, mich hinausschleppte in die Welt, ich hätte sie am liebsten verschwinden lassen, doch wusste ich dass es sein musste, auch wenn es nur für den einen Moment war.
Ich sah mich um, sah immer noch Masken, die einen vermeintlich echten Gesichtsausdruck trugen, und musste mich mit ihnen auseinandersetzen.
Ich hasste sie, denn sie hatten mich in der Einsamkeit gelassen, obwohl sie mich immer anlächelten.
Als die Hand mich schließlich auch alleine ließ bemerkte ich dass sie mich anstarrten, tausende Gesichter die wie versteinert um mich herum standen.
Alle lächelten.
Das machte mich Angst.
Sie kamen immer näher bis ich ihren Atem spüren konnte, so nah dass ihre Kälte meine Haut berührte.
Ich vermisste die Hand die mich wieder in meinen Raum bringen würde, doch konnte ich sie nicht finden.
Jetzt war ich allein, umringt von der Unechtheit, ich konnte es nicht ertragen, versuchte zurückzurennen in meinem Raum, doch gelang es mir nicht.
Sie waren zu nahe, viel zu nahe, bis ich schließlich umfiel.
Jetzt war ich zurück in meinem Raum, und konnte nichts als die Wahrheit erkennen.
Ich sitze in dem leeren Raum und schaue hinaus, doch sehe ich nichts.
Sie lächeln mich an mit ihren gestellten Gesichtsausdrücken, wollen nicht durchschaut werden, genauso wenig wie ich.
Sie nehmen sie nie ab, die Masken die sie tragen, in Wirklichkeit freut es mich, denn ich würde ihre echten Gesichter nicht sehen wollen.
Vielleicht habe ich es mir selber ausgesucht, auch wenn es wie ein Schicksal Schlag ausschaut, doch macht es mich nicht glücklicher.
Aber, kann ich mich denn für ein unglückliches Leben entscheiden?
Die Einsamkeit macht mich nicht unglücklich, sondern die Tatsache dass unter allen Masken Gesichter stecken, die ich nicht sehen will.
Ich liebe den leeren Raum aus dem ich schauen kann und nichts sehe, denn die Masken werden immer unschärfer, irgendwann werden sie ganz verschwunden sein und dann bleibe ich über in meinem Raum und werde nichts als die Wahrheit erkennen.
Die Hand die mich grob an den Haaren packte, mich hinausschleppte in die Welt, ich hätte sie am liebsten verschwinden lassen, doch wusste ich dass es sein musste, auch wenn es nur für den einen Moment war.
Ich sah mich um, sah immer noch Masken, die einen vermeintlich echten Gesichtsausdruck trugen, und musste mich mit ihnen auseinandersetzen.
Ich hasste sie, denn sie hatten mich in der Einsamkeit gelassen, obwohl sie mich immer anlächelten.
Als die Hand mich schließlich auch alleine ließ bemerkte ich dass sie mich anstarrten, tausende Gesichter die wie versteinert um mich herum standen.
Alle lächelten.
Das machte mich Angst.
Sie kamen immer näher bis ich ihren Atem spüren konnte, so nah dass ihre Kälte meine Haut berührte.
Ich vermisste die Hand die mich wieder in meinen Raum bringen würde, doch konnte ich sie nicht finden.
Jetzt war ich allein, umringt von der Unechtheit, ich konnte es nicht ertragen, versuchte zurückzurennen in meinem Raum, doch gelang es mir nicht.
Sie waren zu nahe, viel zu nahe, bis ich schließlich umfiel.
Jetzt war ich zurück in meinem Raum, und konnte nichts als die Wahrheit erkennen.
aline livia - 28. Apr, 12:00
E i n s a m k e i t
Ein verlassener menschenleerer Park. Ein kleiner einsamer Teich umgeben von Schilf das leicht im leisen kühlen Wind umherschwenkt. Ein grauer Himmel. Eine kaputte Parkbank, die nicht gerade zum sitzen einlädt. Nichtsdestotrotz sitzt ein alter Mann auf ihr. Das faltige, weise Gesicht leicht geneigt, die von einem aufreibenden Leben gezeichneten Hände tief im schlohweißen Bart vergraben. Die klugen, wachen Augen zum Himmel gerichtet. Nachdenkend. Die leichte Brise genießend. Ein einsamer alter Mann.
Vereinsamt.
Dieses Gefühl des Alleinganges auf viele unterschiedliche Weisen. Sich einsam zu fühlen ohne Jemanden zu haben der zuhört, wenn man es bräuchte. Einfach auf sich allein gestellt sein. Man fragt sich, warum man sich in diesem Zustand befindet. Warum gerade ich? Man schämt sich vielleicht. Man ist einfach traurig, enttäuscht, oder einfach nur einsam. Aber einsam bringen wir immer mit allein sein in Verbindung. Das ist es auch. Der Mensch kann aber auch beispielsweise von Menschenmassen umgeben sein und sich trotzdem einsam fühlen. Tief in seiner Seele. Dort wo kein Anderer so leicht hinein schauen kann. Wenn Menschen einsam sind, können sie entweder versuchen diesen Zustand zu ändern, oder sie können in eine tiefe, dunkle Traurigkeit sinken. Der Mensch ist nicht geschaffen um allein zu sein. Jeder wünscht sich einen Menschen, dem er Liebe geben kann und von dem er Liebe bekommt.
Aber genug des Negativen. Einsamkeit kann durchaus auch schön und erfüllend für gewisse Momente sein. Mann kennt das Gefühl, auch mal alleine sein zu wollen. Einfach Niemanden um sich zu haben und sich ganz allein seinen eigenen Gedankengängen zu widmen. An einem schönen Wintertag in der Natur zu sein, wenn die Wintersonne der ausgestorbenen, menschenleeren, schneebedeckten Landschaft einen zarten Schimmer verleiht, kann ein wunderschönes einsames Gefühl sein.
Vereinsamt.
Dieses Gefühl des Alleinganges auf viele unterschiedliche Weisen. Sich einsam zu fühlen ohne Jemanden zu haben der zuhört, wenn man es bräuchte. Einfach auf sich allein gestellt sein. Man fragt sich, warum man sich in diesem Zustand befindet. Warum gerade ich? Man schämt sich vielleicht. Man ist einfach traurig, enttäuscht, oder einfach nur einsam. Aber einsam bringen wir immer mit allein sein in Verbindung. Das ist es auch. Der Mensch kann aber auch beispielsweise von Menschenmassen umgeben sein und sich trotzdem einsam fühlen. Tief in seiner Seele. Dort wo kein Anderer so leicht hinein schauen kann. Wenn Menschen einsam sind, können sie entweder versuchen diesen Zustand zu ändern, oder sie können in eine tiefe, dunkle Traurigkeit sinken. Der Mensch ist nicht geschaffen um allein zu sein. Jeder wünscht sich einen Menschen, dem er Liebe geben kann und von dem er Liebe bekommt.
Aber genug des Negativen. Einsamkeit kann durchaus auch schön und erfüllend für gewisse Momente sein. Mann kennt das Gefühl, auch mal alleine sein zu wollen. Einfach Niemanden um sich zu haben und sich ganz allein seinen eigenen Gedankengängen zu widmen. An einem schönen Wintertag in der Natur zu sein, wenn die Wintersonne der ausgestorbenen, menschenleeren, schneebedeckten Landschaft einen zarten Schimmer verleiht, kann ein wunderschönes einsames Gefühl sein.
clio170206 - 28. Apr, 12:06
Einsames Leben
Leere. Ich fühle nur leere in mir. Und Einsamkeit. Ich hab niemanden. So gerne würde ich mit Jemandem reden. Mich Jemanden anvertrauen. Aber wem? Da ist niemand. Niemand der zu mir kommt, Niemand der mit mir reden will, Niemand der mich beachtet. Aber warum, warum hab ich Niemanden? Warum bin ich so einsam? Woran liegt das? Bin ich schuld?
Diese Fragen gehen mir jeden tag durch den Kopf und noch viele mehr.
Jeden Tag gehe ich in die Schule, hoffe dass der Tag so schnell wie möglich vorbei ist und ich wieder nach Hause gehen kann, ins Kinderheim. Hoffe, dass Niemand etwas Böses zu mir sagt oder mich auslacht. Aber so gerne hätte ich doch Freunde. Egal ob in der Schule oder wo anders.
Ich hab nur meine Katze. Ich liebe sie zwar wirklich über alles, aber sie kann halt doch keinen Menschen ersetzten. Eine liebevolle Umarmung, einen zärtlich Kuss oder einfach ein schönes Gespräch.
Jeden tag komm ich dann nach Hause, setzt mich auf mein Bett und lese. So viele Bücher hab ich schon gelesen. Und jedes Mal, wenn es einen Weiblichen Hauptcharakter gab, hab ich mir vorgestellt das bin ich. Ja in meiner Fantasie bin ich beliebt, hab viele Freunde und kann machen was ich will. Und dann kommt wieder die Realität.
Aber in der Realität bin ich Einsam, hab wirklich niemanden. Und ich glaub, dass wird sich so schnell nicht ändern. Was könnte ich denn schon machen um Freunde zu finden. So viel hab ich schon probiert aber Niemand will mich, niemand will mich lieb haben. Also hab ich es aufgegeben.
Und dann kommt auch immer diese Leere. So erdrückend ist sie. Macht mich ganz unruhig. Dann hab ich immer das Gefühl etwas tun zu müssen. Aber raus gehen will ich nicht.
Das ist dann noch schlimmer, da hab ich noch stärker das Gefühl allein zu sein. Also las ich lieber die Leere in meinem Körper ausbreiten.
Und wenn ich dann so auf meinem Bett sitze kommt meine Katze her und schnurt. Ja da fühl ich mich Glücklich. Vielleicht brauch ich ja gar keine Freunde, vielleicht, aber auch nur vielleicht, mit einer zehn prozentiger Wahrscheinlichkeit finde ich noch Jemanden. Jemanden der mich liebt so wie ich bin. Der mich gerne hat. Vielleicht kommt ja irgendwann der Tag.
Diese Fragen gehen mir jeden tag durch den Kopf und noch viele mehr.
Jeden Tag gehe ich in die Schule, hoffe dass der Tag so schnell wie möglich vorbei ist und ich wieder nach Hause gehen kann, ins Kinderheim. Hoffe, dass Niemand etwas Böses zu mir sagt oder mich auslacht. Aber so gerne hätte ich doch Freunde. Egal ob in der Schule oder wo anders.
Ich hab nur meine Katze. Ich liebe sie zwar wirklich über alles, aber sie kann halt doch keinen Menschen ersetzten. Eine liebevolle Umarmung, einen zärtlich Kuss oder einfach ein schönes Gespräch.
Jeden tag komm ich dann nach Hause, setzt mich auf mein Bett und lese. So viele Bücher hab ich schon gelesen. Und jedes Mal, wenn es einen Weiblichen Hauptcharakter gab, hab ich mir vorgestellt das bin ich. Ja in meiner Fantasie bin ich beliebt, hab viele Freunde und kann machen was ich will. Und dann kommt wieder die Realität.
Aber in der Realität bin ich Einsam, hab wirklich niemanden. Und ich glaub, dass wird sich so schnell nicht ändern. Was könnte ich denn schon machen um Freunde zu finden. So viel hab ich schon probiert aber Niemand will mich, niemand will mich lieb haben. Also hab ich es aufgegeben.
Und dann kommt auch immer diese Leere. So erdrückend ist sie. Macht mich ganz unruhig. Dann hab ich immer das Gefühl etwas tun zu müssen. Aber raus gehen will ich nicht.
Das ist dann noch schlimmer, da hab ich noch stärker das Gefühl allein zu sein. Also las ich lieber die Leere in meinem Körper ausbreiten.
Und wenn ich dann so auf meinem Bett sitze kommt meine Katze her und schnurt. Ja da fühl ich mich Glücklich. Vielleicht brauch ich ja gar keine Freunde, vielleicht, aber auch nur vielleicht, mit einer zehn prozentiger Wahrscheinlichkeit finde ich noch Jemanden. Jemanden der mich liebt so wie ich bin. Der mich gerne hat. Vielleicht kommt ja irgendwann der Tag.
sean mullan - 28. Apr, 12:11
Habe ich etwas falsch gemacht?
Habe ich etwas falsch gemacht? Warum bin ich so wie ich bin? Wieso möchte fast niemand mit mir sprechen?
So könnten nur einige Gedanken im Kopf eines einsamen Menschen herum schwirren.
Warum aber werden überhaupt einsam, sie waren ja sicherlich nicht immer einsam? So kann es sein, dass die eigene Einsamkeit nur einem selbst zuzuschreiben ist. Wobei man auch unterscheiden sollte zwischen den Menschen die nur temporär einsam sind oder diese welche über längere Zeit z.B. einen Lebensabschnitt sich einsam fühlen.
Einsamkeit kann durch viele verschiedene Lebensumstände bei einem selbst hervorgerufen werden und das manchmal vielleicht auch mit Absicht. Aber leider auch durch andere Mitmenschen entstehen. Ob es äußere Merkmale meine Gestallt sind oder mein Verhalten welches anderen Menschen nicht behagt, reagieren Menschen in meinem Umfeld auf mein Dasein. Erfahre ich aber eine abwertende Stellungsnahme meiner Mitmenschen mir gegenüber, kann das für die eigene Psyche schwer belastend wirken und ich ziehe mich sozusagen selbst in die Einsamkeit zurück. Wobei hier ein fast laufender Übergang zwischen der mir selbst zuzuschreiben Einsamkeit und der durch meiner Mitmenschen hervorgerufenen Einsamkeit stattfindet. Was kann ich tun? Fühle ich mich einsam obwohl ich gar nicht einsam bin? Spiele ich mir selbst was vor? Muss ich mich verändern? Wenn ja wie soll ich mich verändern? Der Mensch ist leicht mit diesen Fragen überfordert und nicht selten wird er es einfach sein lassen, nachgeben und nicht versuchen eine Antwort zu finden. Er wird sich vielleicht noch weiter zurück ziehen und bevor er etwas falsch machen könnte, es erst gar nicht versuchen.
So könnten nur einige Gedanken im Kopf eines einsamen Menschen herum schwirren.
Warum aber werden überhaupt einsam, sie waren ja sicherlich nicht immer einsam? So kann es sein, dass die eigene Einsamkeit nur einem selbst zuzuschreiben ist. Wobei man auch unterscheiden sollte zwischen den Menschen die nur temporär einsam sind oder diese welche über längere Zeit z.B. einen Lebensabschnitt sich einsam fühlen.
Einsamkeit kann durch viele verschiedene Lebensumstände bei einem selbst hervorgerufen werden und das manchmal vielleicht auch mit Absicht. Aber leider auch durch andere Mitmenschen entstehen. Ob es äußere Merkmale meine Gestallt sind oder mein Verhalten welches anderen Menschen nicht behagt, reagieren Menschen in meinem Umfeld auf mein Dasein. Erfahre ich aber eine abwertende Stellungsnahme meiner Mitmenschen mir gegenüber, kann das für die eigene Psyche schwer belastend wirken und ich ziehe mich sozusagen selbst in die Einsamkeit zurück. Wobei hier ein fast laufender Übergang zwischen der mir selbst zuzuschreiben Einsamkeit und der durch meiner Mitmenschen hervorgerufenen Einsamkeit stattfindet. Was kann ich tun? Fühle ich mich einsam obwohl ich gar nicht einsam bin? Spiele ich mir selbst was vor? Muss ich mich verändern? Wenn ja wie soll ich mich verändern? Der Mensch ist leicht mit diesen Fragen überfordert und nicht selten wird er es einfach sein lassen, nachgeben und nicht versuchen eine Antwort zu finden. Er wird sich vielleicht noch weiter zurück ziehen und bevor er etwas falsch machen könnte, es erst gar nicht versuchen.
M.J.J - 28. Apr, 12:15
Was ist Gerechtigkeit?
Was ist Gerechtigkeit und wer bestimmt sie? Das sind zwei sehr bedeutende fragen da sie jeden Menschen betreffen, manche mehr manche weniger. Für viel Menschen ist Gerechtigkeit wenn alle gleich behandelt werden und die gleichen schanzen haben, aber ist das überhaupt möglich? Den es gibt nun mal immer Menschen die mehr besitzen als andere oder sich mehr Kaufen können. Wen zum Beispiel ein armer Mensch angeklagt wird kann er sich keinen guten Anwalt leisten und wird wahrscheinlich für schuldig befunden. Wobei ein Mensch mit besseren Einkommen für unschuldig befunden wird da er sich einen guten Anwalt leisten kann. Das ist ein Beispiel wo man richtig sieht wie sehr das Einkommen eines Menschen die Gerechtigkeit beeinflusst. Es gibt noch viele andere beispiele für ungerechte Behandlung und meistens ist Geld die Ursache dafür dass so gehandelt wird. Nur wie kann man etwas dagegen tun? Eine Idee wäre den reichen höhere Steuern aufzubürgen aber ist das gerecht manche Leute würden sagen ja den die können sich das leisten aber ich Persönlich finde das dass keine Lösung ist den die reichen müssen genau so für ihr Geld arbeiten. Wenn wir das tun würden, würden viele reich Leute das land verlassen und unser wirtschaft würde darunter leiden. Was kann man dann tun? Die Steuern für alle erhöhen würden auch nicht funktionieren. Eine Lösung die ich für gut befinde ist die steuern zu senken und so mehr Investoren anzulocken noch dazu hätten dann auch die armen mehr Geld aber das dass nicht immer so klappt wie geplant ist klar.
stellakrausz - 28. Apr, 12:21
Lebendig`?
Gedankenverloren.Das bist du oft. Jetzt ist es wieder mal so weit.
Du streifst dir also die Decke zurecht. Bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist, vergeht Zeit.
Die Zeit ist sowieso unendlich. Für dich auf jeden fall.
Du hast das letzt halbe Jahr einfach zu viel Zeit gehabt, dir Gedanken zu machen.
Seit dein Chef dich vor 2 Jahren gefeuert hast, in der Annahme du wärest zu alt , lebst du zeitlos.
Jetzt sind alle Gedanken verloren. Oder einfach eingeschlafen.
Du suchst etwas. Wonach? Gedanken. Momente. Erinnerungen.
Jetzt lässt du schließlich nach dem Ritual deinen Tag Revue passieren: Du ist gerade zu Mittag; als plötzlich Stimmen von nebenan in deine Ohrmuschel eindringen.
Es sind die zwei Mädchen von Frau Meier nebenan. Sie sind zwei tanzbegeisterte Mädchen. Deshalb muss man oft mit musikalischen Lautstärken rechnen.
Dich treiben sie in den Wahnsinn.
Eine drückende Wut macht sich in dir breit, bis sie letztendlich Jedes Körperteil von dir erreicht hat. Jetzt dominiert sie dich vollkommen.
Hastig wählt deine Hand eine Kurzwahlnummer.
Als 10 Min später die Polizei am Nachbarhaus klingelt, tragen dich deine Beine zum Fenster.
Von da aus , kannst du alles beobachten.
Die Wut in dir ist wie ausgelöscht.
Die Polizei , die das Anliegen deiner Seite jedes Mal ernst nimmt , steht jetzt Frau Meier und ihren beiden Mädchen gegenüber. Der Polizist verbietet den beiden Mädchen weiterhin lautstark Musik zu hören. Drohungen und eine Auflistung von Gesetzen über die Ruhestörung fallen aus dem Mund des Polizisten.
Frau Meier entschuldigt sich.
Du folgst jedem Wort das drüben ausgetauscht wird. Machtgefühle beherrschen dein Gewissen. Eigentlich deinen ganzen Körper. Du vergisst völlig , dass du noch in deiner eigenen Wohnung stehst. Während dich dein Hund anwimmelt bist du zu beschäftigt um ihn zu beachten. Normalerweise bist du immer voll und ganz bei ihm . Aber zwei Sachen auf einmal machst du aus Prinzip nicht.
Einige Zeit später als der Polizist wieder weggefahren ist, wandern deine Augen ein wenig nach links. Du hast Frau Meier mit ihren beiden Töchtern im Fokus.
Als du merkst wie es die beiden Mädchen da drüben geht, drehst du dich um und lässt dich im Schlafzimmer auf deinem Bett nieder.
Du fragst deinen Hund , warum die Leute einen immer so provozieren müssen. Mehr als ein Maulen bekommst du nicht zurück. Alles was deine Augen drüben erfasst haben war Stress, Erschöpfung und Schuldgefühle der beiden Mädchen. All das vermisst du , unbewusst.
Es ist jetzt überall in deiner Umgebung dunkel.
Eine Welle von Starrheit erfasst dich. Außer das keuchen vom Hund ist da nichts.
Dir wird wieder kalt.
Einzelne Tränen brechen aus deinem Auge hervor.
Unangenehme Gefühle drücken dich fest an die Bettmatratze. Bis du nach langer Zeit ein wenig Ruhe findest, und in deinem Traum dich plötzlich lebendiger fühlst als im wachen Zustand. Die Polizei sitzt bei dir Zuhause, als dein Freund und Helfer. Ihr habt jedoch Spaß zusammen.
Das Wort ist dir schon so fremd gewesen.
Als du am nächsten Tag aufwachst ist alles wie erloschen. Du freust dich nur wieder aufs träumen.
Du streifst dir also die Decke zurecht. Bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist, vergeht Zeit.
Die Zeit ist sowieso unendlich. Für dich auf jeden fall.
Du hast das letzt halbe Jahr einfach zu viel Zeit gehabt, dir Gedanken zu machen.
Seit dein Chef dich vor 2 Jahren gefeuert hast, in der Annahme du wärest zu alt , lebst du zeitlos.
Jetzt sind alle Gedanken verloren. Oder einfach eingeschlafen.
Du suchst etwas. Wonach? Gedanken. Momente. Erinnerungen.
Jetzt lässt du schließlich nach dem Ritual deinen Tag Revue passieren: Du ist gerade zu Mittag; als plötzlich Stimmen von nebenan in deine Ohrmuschel eindringen.
Es sind die zwei Mädchen von Frau Meier nebenan. Sie sind zwei tanzbegeisterte Mädchen. Deshalb muss man oft mit musikalischen Lautstärken rechnen.
Dich treiben sie in den Wahnsinn.
Eine drückende Wut macht sich in dir breit, bis sie letztendlich Jedes Körperteil von dir erreicht hat. Jetzt dominiert sie dich vollkommen.
Hastig wählt deine Hand eine Kurzwahlnummer.
Als 10 Min später die Polizei am Nachbarhaus klingelt, tragen dich deine Beine zum Fenster.
Von da aus , kannst du alles beobachten.
Die Wut in dir ist wie ausgelöscht.
Die Polizei , die das Anliegen deiner Seite jedes Mal ernst nimmt , steht jetzt Frau Meier und ihren beiden Mädchen gegenüber. Der Polizist verbietet den beiden Mädchen weiterhin lautstark Musik zu hören. Drohungen und eine Auflistung von Gesetzen über die Ruhestörung fallen aus dem Mund des Polizisten.
Frau Meier entschuldigt sich.
Du folgst jedem Wort das drüben ausgetauscht wird. Machtgefühle beherrschen dein Gewissen. Eigentlich deinen ganzen Körper. Du vergisst völlig , dass du noch in deiner eigenen Wohnung stehst. Während dich dein Hund anwimmelt bist du zu beschäftigt um ihn zu beachten. Normalerweise bist du immer voll und ganz bei ihm . Aber zwei Sachen auf einmal machst du aus Prinzip nicht.
Einige Zeit später als der Polizist wieder weggefahren ist, wandern deine Augen ein wenig nach links. Du hast Frau Meier mit ihren beiden Töchtern im Fokus.
Als du merkst wie es die beiden Mädchen da drüben geht, drehst du dich um und lässt dich im Schlafzimmer auf deinem Bett nieder.
Du fragst deinen Hund , warum die Leute einen immer so provozieren müssen. Mehr als ein Maulen bekommst du nicht zurück. Alles was deine Augen drüben erfasst haben war Stress, Erschöpfung und Schuldgefühle der beiden Mädchen. All das vermisst du , unbewusst.
Es ist jetzt überall in deiner Umgebung dunkel.
Eine Welle von Starrheit erfasst dich. Außer das keuchen vom Hund ist da nichts.
Dir wird wieder kalt.
Einzelne Tränen brechen aus deinem Auge hervor.
Unangenehme Gefühle drücken dich fest an die Bettmatratze. Bis du nach langer Zeit ein wenig Ruhe findest, und in deinem Traum dich plötzlich lebendiger fühlst als im wachen Zustand. Die Polizei sitzt bei dir Zuhause, als dein Freund und Helfer. Ihr habt jedoch Spaß zusammen.
Das Wort ist dir schon so fremd gewesen.
Als du am nächsten Tag aufwachst ist alles wie erloschen. Du freust dich nur wieder aufs träumen.
Niemand der da ist..
Lauter Dinge, die mich den ganzen Tag beschäftigen. Oft sind es auch ganz simple Dinge wie:“ Weißt du wann wir morgen Schule haben?“, aber doch gibt es niemanden den ich fragen kann. Niemand, den ich um Rat fragen kann, oder um Hilfe bitten.
In den Pausen bleibe ich einfach sitzen. Vielleicht kommt ja doch einmal jemand zu mir. Vielleicht will auch jemand einmal etwas anderes als sich einfach meinen Stift auszuborgen?
Ich fühle mich leer, nutzlos und doch beschäftigen mich viel Dinge, die ich aber nicht los werden kann. Ich bin ALLEINE. Schon seit langem ist das so. Manchmal glaube ich, ich bin gar nicht mehr da. Die Leute nehmen mich gar nicht richtig wahr, sie sehen nur ein Ding, irgendetwas das herumliegt und weiter nichts tut.
Oft liege ich dann im Bett und die Wut beginnt richtig in mir hochzusteigen.
Ich meine… ich bin kein niemand!!! Ich bin wie alle anderen!!! Also WARUM habe ich dann niemanden zu dem ich gehen kann wenn ich es brauche?? Bin ich etwa so komisch, eklig, oder furchterregend für die anderen?? Oder was ist es denn??
Ihr müsst schon denken ich bin verrückt, vollkommen durchgedreht. Aber ich dachte mir vielleicht kennt ja einer von euch auch genau dasselbe Gefühl, dass ich immer habe?
Vielleicht könnt ihr mir helfen ??